Morning Briefing – 15. November 2021 – Inflation gebremst durch Zinserhöhung?

Guten Morgen,

„Zentralbanken uneins bei Zinspolitik“ titelt Statista einen kurzen Abriss über den aktuellen Stand zu möglichen Maßnahmen, um die zusehends davongaloppierende Inflation (zuletzt meldeten etwa die USA eine Inflationsrate von 6,2%, hier, demnächst mehr dazu). Doch was unternehmen die Notenbanken tatsächlich? Dazu nachfolgend ein kurzer Abriss:

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Morning Briefing – 28. Oktober 2021 – Inflation – gekommen, um zu bleiben

Guten Tach,

Nachdem Destatis bis heute Mittag benötigte, die aktuelle Schätzung zur Inflationsentwicklung in Deutschland zu veröffentlichen (sogleich unten), hat es etwas länger gedauert, um das heutige Sequel aus der beliebten Serie „Inflation – und sie geht einfach nicht weg“ (s. zuletzt hier) aufzulegen. Deswegen gleich mal ohne Vorrede ab dafür:

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Morning Briefing – 6. September 2021 – Inflation – von Zweitrunden und Spiralen

Guten Morgen,

Dieses mal schon etwas „vorfristig“ das erste von wahrscheinlich zwei MB in diesem Monat zur Inflation (s. zuletzt hier), sozusagen als Einleitung zu einigen darauf basierenden Themen, mit denen ich mich in dieser Woche auseinandersetzen will:

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Morning Briefing – 14. Juni 2021 – Inflation – alles nur „transitory“, oder was?

Guten Morgen,

Während sich die Fed noch bemühte, die bereits in den Vorwochen stark anziehende Inflationsrate in den USA als nur „zeitweise“ („transitory“, hier) kleinzureden, platzte letzte Woche die Bombe: Nachdem der entsprechende CPI-Index in den USA bereits im April um 4,2% gestiegen war (hier; der PCE-Index auch um 3,6%, hier), „knackte“ er im Mai 2021 die 5%-Marke (hier). Dies ist die höchste Inflationsrate seit Ende August 2008 (Finanzkrise, anybody?). Und auch in Deutschland steigt die Inflationsrate seit Monaten bedrohlich an: Von 1,0% im Januar bis hin zu 2,0% im April (hier), nur um im Mai 2021 dann die 2,5%-Marke zu knacken (hier). Derzeit wird auch in Deutschland der Preisanstieg vor allen Dingen auf die Effekte des Wiederanfahrens der Wirtschaft zurückgeführt – sprich, bei knappen Produkten / Rohstoffen werden schlicht die Preise erhöht. Schauen wir uns mal erneut (zuletzt hier) den Stand der Diskussion an, ob der Anstieg der Inflation wirklich nur ein „Durchgangsstadium“ ist:

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Morning Briefing – 25. März 2021 – Was kost‘ die Welt? – Schulden spielen keine Rolex! Oder doch?

Guten Morgen,

Auch wenn ich mir ja regelmäßig im Rahmen von Specials zur Staatsfinanzierung (hier) oder Verschuldung (hier) die Schuldensituation staatlicher und privater „Player“ anschaue, so liegt das letzte „Schulden-Special“ aus dem August letzten Jahres schon etwas zurück (hier). Die „Player“ waren seit dem (leider) nicht untätig, wie das nachfolgende Special zeigt:

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Morning Briefing – 20. Januar 2021 – USA – die „blaue Welle“ naht….

Guten Morgen,  

So, nu isser weg – oder so gut wie, wenn ich diese Zeilen veröffentliche. Die Rede ist natürlich von keinem geringeren als Mr. Donald Trump, der Morgen das Amt an Mr. Joe Biden übergeben wird, der dann der 46. US-Präsident werden wird. Zwar hat Mr. Biden mehr Stimmen erhalten, als jemals ein Präsident zuvor, aber Mr. Trump hat auch die zweitmeisten erhalten und liegt noch vor Obama (hier) – „Erdrutschsiege“ sehen anders aus. Aber dank zweier noch gewonnener Senatssitze kann sich Mr. Biden auf eine Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses stützen (hier) und damit „durchregieren“ (was Mr. Trump nicht vergönnt war). Die Frage ist halt, ob der älteste jemals agierende Präsident (bei Amtsantritt 77 Jahre alt) es schaffen wird, diese gespaltene Nation wieder, wenn schon nicht zu einen, so doch zumindest etwas zusammenzuführen. Schauen wir uns zunächst mal einige wichtige Eckpunkte an (s. auch zuletzt hier):  

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Morning Briefing 4. September 2020 – GB-Special

Guten Morgen,

Sie ahnen es schon, Herr Altmaier beschäftigt mich immer noch: Nachdem ich meinen kleinen Reigen über die wirtschaftliche Situation wichtiger Handelspartner am Mittwoch mit den USA eröffnet hatte (hier) und gestern mit China fortsetze (hier), wende ich mich heute einem weiteren wichtigen Handelspartner (s. hier) zu, nämlich Großbritannien (das ich mir zuletzt in einem „Brexit-Special am Tag des Austritts im Januar 2020 zu Gemüte geführt hatte (hier):

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Morning Briefing 20. April 2020 – China-Special

Guten Morgen,

Während Deutschland noch über den Lockdown diskutiert (s. nur meinen aktuellen Post hier), scheint China so langsam „das Gröbste“ der Pandemie überwunden zu haben. Denn zwar musste die Zentralregierung noch etliche Tote nachmelden (hier) und zumindest die USA behaupten, dass der Virus nicht von einem Markt, sondern von einem Labor in Wuhan ausgegangen sei (hier). Aktuell werden unstreitig die Ausgangsbeschränkungen zurück- und die Produktion wieder hochgefahren. Dennoch ist die Diskussion im Ausland, ob China nun gut (so der Tagesspiegel, hier) oder weniger gut (so Der Spiegel, hier, danke Jens) aus der Krise kommt, noch offen. Grund genug, drei Wochen nach dem letzten „China-Special“ (hier) das nächste aufzulegen:

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Morning Briefing – 1. April 2020 – China-Special

Guten Morgen,

Ist das schlimmste zumindest in China schon wieder vorbei? Die – nach offiziellen Angaben – extrem geringen Raten von Neuinfektionen und Toten (aktueller Stand:  82.308 / 3.316, JHU) suggeriert das. Vielleicht sogar in wirtschaftlicher Hinsicht? Der rasante Anstieg des PMI scheint dafür zu sprechen (hier). Allerdings sprechen einige – nicht ganz so offizielle – Daten eine andere Sprache: So wurden gegen Ende März die gerade wieder eröffneten Kinos in China auf Grund Verfügung der Zentralregierung erneut geschlossen (hier) und die Zahl der Beerdigungen in Wuhan erscheint verdächtig hoch (hier). Britische Forscher gehen denn auch davon aus, dass die chinesische Zentralregierung das Ausmaß der Pandemie in China zu verschleiern versucht (hier).

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Morning Briefing 9. Oktober 2019 – Verschuldung // Zinsen // EZB // Repo

Guten Morgen,

Angesichts der sich zusehends verschlechternden Konjunkturaussichten und gleichzeitig offensichtlicher Liquiditätsprobleme zumindest im US-Interbanken-Markt (s. zu Repos sogleich wieder unten) greift Fed-Chef Powell schon wieder in die monetäre Trickkiste und unterstreicht noch einmal kommende Zinssenkungen und die erneute Ausweitung der Fed-Bilanz („QE 4“, hier).

Schaut man sich das heutige Potpourri zur Verschuldung, Zinsen und Zentralbanken (und ihre Rolle als „Liquiditätsversorger der letzten Instanz“ genauer an,  dann kristallisiert sich gerade angesichts der vielseitig kommentierten „Repo-Aktion“ auf, dass die Politik der Notenbanken am Ende sein dürfte. Klar können die neuen „Masters of the Universe“ (wer war denn das vor den Zentralbankern?) mit noch tieferen (Negativ-)Zinsen oder gar Mitteln der „Modern Monetary Theory“ (dazu würde z.B. Helikoptergeld gehören, s. dazu aktuell Daniel Stelter, hier) die Illusion der Funktionsfähigkeit der Wirtschaft noch aufrechterhalten – und werden dies auch tun. Vielleicht sogar noch über Jahre. Aber dadurch wird die Falltiefe einfach nur noch höher.

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