Morning Briefing – 18. Januar 2021 – China, was sonst?

China ist in aller Munde. Obwohl es aktuelle Meldungen über corona-bedingte Abriegelung ganzer Städte gibt (hier) – sprich, auch China wohl nicht ganz so problemlos durch die Pandemie kommt, wie es den Anschein zu erwecken versucht, gilt es als ausgemacht, dass das Land der Mitte spätestens 2028 den USA den Rang als größte Wirtschaftsmacht ablaufen wird (hier). Wie immer, Grund (und eh schon wieder Zeit (s. zuletzt hier), sich mit der (künftigen?) Supermacht zu beschäftigen:  

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Morning Briefing – 12. Januar 2021 – „Weaponisation of Finance“

Guten Morgen, 

Die (gestern hier behandelten) Schwellenländer waren schon immer und sind auch (gerade?) jetzt Einflussversuchen seitens der entwickelten Wirtschaftsnationen ausgesetzt. Ein Mittel dazu ist die Zur-Verfügung-Stellung von Finanzmitteln, mittlerweile häufig in Form von Darlehen – deren Rückzahlbarkeit von vorneherein wirtschaftlich unmöglich ist. In der Folge „vollstreckt“ der Gläubiger in bestimmte Vermögenswerte des Landes (Infrastruktur, Rohstoffe) und kann so neben der Verfolgung eigener wirtschaftlicher Ziele auch bestimmenden Einfluss auf die so „unterjochte“ Nation nehmen. Diese mittlerweile (zuletzt hier diskutierte) als „Weaponisaton of Finance“ bekannt gewordene „Taktik“ erfreut sich angesichts der sich abzeichnenden erneuten Blockbildung aktuell großer Beliebtheit insbesondere bei einem Player:

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Morning Briefing 12. November 2020 – China-Special

Guten Morgen,  

Im Schatten von Corona und den US-Präsidentenwahlen greift China durch – wie gerade der eher als Verzweiflungsruf zu wertende Ruf aller demokratisch gesinnten Abgeordneten des Hongkonger Parlaments zeigt (hier). Die chinesischen Staatslenker können vor Kraft kaum laufen und das zeigen sie auch, wie das aktuelle China-Special zeigt (s. zuvor schon hier):

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Morning Briefing – 22. Oktober 2020 – China-Special

Guten Morgen,

China, das geheimnisvolle Land der Mitte – gut durch Corona gekommen (hier und hier) und schon wieder ein fast fünfprozentiges Wirtschaftswachstum (unten). Das neue Land der Träume für uns Deutsche also (nachdem die USA so abgewirtschaftet haben (hier))? Nun ja, Uigure möchte ich dort nicht sein (hier). Schauen wir mal näher hin:

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Morning Briefing – 3. September 2020 – China Spezial (Süß-Sauer)

Guten Morgen,

Herr  Altmaier lässt mir keine Ruhe (s. gestern hier). Wie aus -2,0% im 1. Quartal und -10,1% im 2. Quartal 2020 (hier) im Gesamtjahr „nur“ ein Einbruch des deutschen BIP von -5,8% folgen soll, ist mir auch rechnerisch ein Rätsel. Bekanntlich bin ich ja kein Mathe-Genie, aber wenn ich die Erläuterungen hier richtig verstehe, kann ich zumindest für eine grobe Abschätzung die Wachstumsraten der vier Quartale schlicht zusammenrechnen, um auf das jährliche Gesamt-BIP-Wachstum zu kommen. Demnach würde sich der Einbruch im ersten Halbjahr 2020 bereits auf 12,1% summieren. Sprich, im zweiten Halbjahr muss das Wachstum bei 6,3% liegen, um die 5,8% zu erreichen (Freue mich über kritische Stimmen von Leuten, die Ahnung davon haben). Schaut man sich die vergleichbaren Werte für 2009/2010 an (hier), als Deutschlands Wirtschaft wirklich „steil aus dem Knick kam“, erscheint diese Zahlenakrobatik zumindest nicht ausgeschlossen.

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Morning Briefing 31. August 2020 – Währung & Inflation

Guten Morgen,

Herr „Wir können eine politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben“ Schäuble strebt jetzt gemeinsame Schulden und Einnahmen für die EU an – und das nicht mal drei Monate nachdem man überhaupt erst mit den „Rettungspaketen“ begonnen hat (hier). Aber scheinbar ist das jetzt Krise genug für Herrn Schäuble. Tja, da geht sie, die deutsche Souveränität…

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Morning Briefing 5. August 2020 – Wenn zwei sich streiten – verliert der Dritte?

Guten Morgen

Neulich hat Herr Steingart mal exzellent die neue Zweiteilung der Welt am Beispiel der Konzerne, die die Digitalisierung der Welt vorantreiben, dargestellt (hier). „America first“ gegen „Chinas Traum„. Und Europa spielt dabei keine Rolle. Bestes Beispiel „Digitalisierung“: Nachdem der Burda-Verlag sein durchaus ehrgeiziges Programm einer eigenständigen Suchmaschine begraben hat (hier), fordert er nun eine eigenständige europäische digitale Infrastruktur (hier). Auch wenn das Manöver an sich ziemlich durchsichtig ist, so macht es die Argumentation doch nicht falsch (s. bei mir schon hier). Aber in Europa faselt man lieber von Digitalisierung und gibt das Geld dann doch nur für Konsum aus….

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Morning Briefing – 16. Juli 2020 – China-Spezial

Guten Morgen,

Nachdem China nunmehr Hongkong defacto „eingemeindet“ hat (hier) scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich das Land der Mitte ernsthaft Taiwan „zuwendet“ (hier). Aber auch im Nahen und Mittleren Osten mischt die Volksrepublik mit, wie der Libanon (hier) und Iran (hier) zeigen. China legt – auch unter dem Druck der US-Politik (hier und hier) seine Maske ab (hier).

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Morning Briefing – 26. Mai 2020 – China-Special

Das neue Feindbild: China. Bisschen spät, aber dafür jetzt mit Wucht. So titelt Die Welt: „Europas plötzlicher China-Moment“ über die deutschen und westlichen Reaktionen zum von Zentral-China geplanten „Sicherheitsgesetz“ für Hongkong (s. näher hier). Und tatsächlich scheint China zu versuchen, im Schatten von Corona aller Orten (neue) Fakten schaffen zu wollen. Das fängt schon bei Corona selbst an, denn es wird immer besser dokumentiert, wie China zunächst die Pandemie zu verheimlichen suchte, um die gewonnene Zeit zum Aufstocken eigener Schutzausrüstung zu nutzen (hier) oder mittlerweile fehlerhafte Schutzausrüstung ver- (hier) und zweifelhafte „Spendenpolitik“ betreibt (hier). 

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Morning Briefing 25. Mai 2020 – Luftfahrt-Special

Guten Morgen,

Vier Tage ohne (Corona-)-News und was habe ich verpasst: Die zweite Welle – naja, zumindest ein „Wellchen“, das die hohe Ansteckbarkeit bei Corona zeigt: Einmal bei einem Gottesdienst in , bei dem sich Stand jetzt 107 Menschen infiziert haben (hier) und zum anderen ein Restaurant, in dem sich (wieder Stand jetzt) 18 Menschen infiziert haben (hier). Derweil (und von den deutschen Medien ziemlich unbeobachtet) wächst sich die Corona-Krise in den USA zur wirtschaftlichen Katastrophe aus: In der letzten Woche haben erneut 2,4 Mio. US-Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt (hier). Das ist zwar die niedrigste Zahl von Neuanträgen in dieser Krise, aber immer noch mehr als drei Mal (3x!) so viel, wie auf dem Höhepunkt der letzten Finanzkrise! Nunmehr sind mit 38,6 Mio. Amerikanern so viele „neu“ arbeitslos gemeldet, wie noch nie zuvor – und das sind die offiziellen Zahlen, die auf Grund der Überlastung der Systeme der wahren Entwicklung hinterherhinken. Und mit Hertz hat nun (erwartungsgemäß) der zweitgrößte US-Autoverleiher ieinen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt – mit unabsehbaren Folgen für den Automarkt in den USA (hier und hier). Die Ironie dabei: Hertz ist nicht Opfer von Corona, die Insolvenz zeichnete sich seit Jahren ab, aber die Fed hat in ihrer Kaufwut auch gleich noch Junk-Bonds von Hertz erworben und wird (nach einem erwarteten Debt-Equity-Swap) dann Aktionär von Hertz werden (hier). Das dürfte kein Einzelfall bleiben….

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