Carmageddon – keine guten Nachrichten

In meinem letzten Carmageddon konnte ich wenigstens noch von „keinen guten Vorzeichen“ reden (hier). Schöne Zeiten, wenn man sie mit den nachfolgenden Meldungen vergleicht, denn die aktuellen Meldungen sind nicht besser – im Gegenteil:

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Morning Briefing – 7. Oktober 2021 – Die Globalisierung bricht…

Guten Morgen,

So, nach den guten Nachrichten gestern (hier), heute direkt wieder Wasser in den Wein. Denn die Anzeichen mehren sich, dass die Globalisierung nicht nur nicht unumkehrbar ist, sondern dass sie derzeit geradezu zu brechen droht:

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Morning Briefing – 26. August 2021 – Deutsche Wirtschaft – die Rahmenbedingungen? Fragen Sie nicht

Guten Morgen,

Nachdem sich Herr Scholz nun an der CDU vorbeigeschoben hat und sich RGR („Rot-Grün-Rot“) eine ernstzunehmende Option der Regierungsbildung herauskristallisiert (hier) bekommt die Wirtschaft Panik (hier), was sich angeblich bereits im aktuell abstürzenden IFO-Geschäftsklimaindex (hier) niederschlägt. Ich glaube eher an die Begründung des IFO, wonach „Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen die Konjunktur belasten“. Gleichwohl gehe ich heute in meiner Reihe zur Betrachtung der Lage Deutschlands (s. zum Thread hier) mal auf verschiedene Rahmenbedingungen ein, die die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands beeinflussen:

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Morning Briefing – 23. April 2021 – globale Sicherheitslage – Denken wir die mit?

Guten Morgen,

Dies ist ein Wirtschaftsblog (s. „Mission Statement„). Warum also beschäftige ich mich heute mit (internationaler) Sicherheitspolitik? „Weit rausgerudert“ könnte man da sagen. Weil Wirtschaft ohne Sicherheit nicht funktioniert. Und ich denke, dass wir uns – nach einer Phase der außenpolitischen Ruhe seit dem Mauerfall und dem darauf folgenden angeblichen „Ende der Geschichte“ – inmitten eines (vorhergesagten) „Kampfes der Kulturen“ befinden. Würde ich entgegnen. Und demnächst wird eben unsere Sicherheit eben nicht mehr am Hindukusch verteidigt, um mal den ehemaligen Verteidigungsminister Struck mit seiner oft kritisierten Aussage aus 2004 zu zitieren (hier). Denn in Folge des US-Rückzuges werden auch die deutschen Truppen schleunigst Afghanistan verlassen (hier). Ob dieser Rückzug stabilisierend für die Region wirkt, stelle ich einfach mal als Frage in den Raum. Viel aktueller als die damalige Aussage von Herrn Struck wirkt aber die Aussage des früheren Bundespräsidenten Köhler, der 2010 äußerte, „dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege.“ (hier). Die Pandemie hat uns Deutschen bereits die Fragilität von globalen Lieferketten – z.B. bei Halbleitern (Chips, hier) – vor Augen geführt. Und die Havarie der „Ever Green“ im Suez-Kanal (hier) vor einigen Wochen wohl erst recht. Man stelle sich jetzt mal vor, irgendeine Macht der Welt – dazu zählen auch Terroristen – würde sich daran machen, globale Lieferketten zu kontrollieren oder gar zu blockieren. Vielleicht auch mit militärischen Mitteln. Spätestens dann würden wir uns sehr schnell erinnern, dass Deutschland ja ein Land ohne eigene Rohstoff ist (s. nur hier). Aber vielleicht sollten wir uns angesichts aktueller (nachfolgend näher beschriebener Ereignisse) schon eher darauf besinnen – und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Aber werden wir das im aktuellen mentalen Status? Dazu heute mal die Gedanken zum Wochenende:

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