Morning Briefing – 16. Juli 2021 – Sicherheitslage – Ungleichgewichte

Guten Morgen,

Auch wenn die Unwetter-Katastrophe in Westdeutschland heute die Schlagzeilen (zu Recht) bestimmt (s. nur hier), wende ich mich in meinem letzten Post vor meinem Sommerurlaub erneut der Betrachtung der außenpolitischen Sicherheitslage Deutschlands zu (zuletzt hier), da die aktuellen Meldungen für mich ein Ungleichgewicht in Wahrnehmung und Handlung offenbaren:

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Morning Briefing – 1. Juli 2021 – Sicherheitslage – schlafwandeln wir gerade?

Guten Morgen,

Eigentlich wollte ich mich heute mal in Ergänzung zu meinen früheren Blicken auf die aus deutscher Sicht wichtigen „G5“ (USA, China, UK, Europa, Deutschland, zuletzt hier) mal wieder der Wirtschaftslage Russlands zuwenden (s. zuletzt hier, aktuell fiel Russland bei mir eher durch Cyber-Angriffe auf, hier). Aber Russland ohne den Hintergrund der Sicherheitslage Europas und Deutschlands zu betrachten, macht schon wenig Sinn. Und aktuell fällt nicht nur Russland, sondern auch China durch das gewisse „Mehr“ an Kriegsrhetorik bzw. sogar Säbelgerassel auf. Deswegen jetzt schon wieder (zuletzt erst im April, hier) ein Update zur Sicherheitslage:

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Morning Briefing – 23. April 2021 – globale Sicherheitslage – Denken wir die mit?

Guten Morgen,

Dies ist ein Wirtschaftsblog (s. „Mission Statement„). Warum also beschäftige ich mich heute mit (internationaler) Sicherheitspolitik? „Weit rausgerudert“ könnte man da sagen. Weil Wirtschaft ohne Sicherheit nicht funktioniert. Und ich denke, dass wir uns – nach einer Phase der außenpolitischen Ruhe seit dem Mauerfall und dem darauf folgenden angeblichen „Ende der Geschichte“ – inmitten eines (vorhergesagten) „Kampfes der Kulturen“ befinden. Würde ich entgegnen. Und demnächst wird eben unsere Sicherheit eben nicht mehr am Hindukusch verteidigt, um mal den ehemaligen Verteidigungsminister Struck mit seiner oft kritisierten Aussage aus 2004 zu zitieren (hier). Denn in Folge des US-Rückzuges werden auch die deutschen Truppen schleunigst Afghanistan verlassen (hier). Ob dieser Rückzug stabilisierend für die Region wirkt, stelle ich einfach mal als Frage in den Raum. Viel aktueller als die damalige Aussage von Herrn Struck wirkt aber die Aussage des früheren Bundespräsidenten Köhler, der 2010 äußerte, „dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege.“ (hier). Die Pandemie hat uns Deutschen bereits die Fragilität von globalen Lieferketten – z.B. bei Halbleitern (Chips, hier) – vor Augen geführt. Und die Havarie der „Ever Green“ im Suez-Kanal (hier) vor einigen Wochen wohl erst recht. Man stelle sich jetzt mal vor, irgendeine Macht der Welt – dazu zählen auch Terroristen – würde sich daran machen, globale Lieferketten zu kontrollieren oder gar zu blockieren. Vielleicht auch mit militärischen Mitteln. Spätestens dann würden wir uns sehr schnell erinnern, dass Deutschland ja ein Land ohne eigene Rohstoff ist (s. nur hier). Aber vielleicht sollten wir uns angesichts aktueller (nachfolgend näher beschriebener Ereignisse) schon eher darauf besinnen – und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Aber werden wir das im aktuellen mentalen Status? Dazu heute mal die Gedanken zum Wochenende:

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Morning Briefing – 9. Februar 2021 – China – Warnsignale?

Guten Morgen,

Wie, schon wieder China (zuletzt hier)? Doch, denn es gab seit dem entsprechenden MB vor nicht einmal vier Wochen schon genug neue Meldungen, die vielleicht auch ein anderes Licht auf das Potential dieser kommenden Weltmacht werfen könnten:

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Morning Briefing – 22. Oktober 2020 – China-Special

Guten Morgen,

China, das geheimnisvolle Land der Mitte – gut durch Corona gekommen (hier und hier) und schon wieder ein fast fünfprozentiges Wirtschaftswachstum (unten). Das neue Land der Träume für uns Deutsche also (nachdem die USA so abgewirtschaftet haben (hier))? Nun ja, Uigure möchte ich dort nicht sein (hier). Schauen wir mal näher hin:

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Morning Briefing – 26. Mai 2020 – China-Special

Das neue Feindbild: China. Bisschen spät, aber dafür jetzt mit Wucht. So titelt Die Welt: „Europas plötzlicher China-Moment“ über die deutschen und westlichen Reaktionen zum von Zentral-China geplanten „Sicherheitsgesetz“ für Hongkong (s. näher hier). Und tatsächlich scheint China zu versuchen, im Schatten von Corona aller Orten (neue) Fakten schaffen zu wollen. Das fängt schon bei Corona selbst an, denn es wird immer besser dokumentiert, wie China zunächst die Pandemie zu verheimlichen suchte, um die gewonnene Zeit zum Aufstocken eigener Schutzausrüstung zu nutzen (hier) oder mittlerweile fehlerhafte Schutzausrüstung ver- (hier) und zweifelhafte „Spendenpolitik“ betreibt (hier). 

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