In eigener Sache: „2022 – Cassandras Blick in die Glaskugel“

You never cure structural deficits,
the system corrects
itself by collapsing“

Nassim Nicholas Taleb

Nunmehr zum fünften Mal (s. zu den Jahren 2020 / 2021 hier und hier) durfte ich meine Jahresprognose für das laufende Jahr in der ZInsO veröffentlichen, dem Verlag und den Schriftleitern sei es gedankt. Denn die (Lese-)Kost dürfte manchem Leser sowohl von der Länge, als auch von den konkreten Prognosen her ziemlich schwer im Magen liegen.

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Morning Briefing – 25. Januar 2022 – WoF – War with cash…

Guten Morgen,

wo ich doch gerade bei der „Glaskugel 2022“ im entsprechenden Abschnitt angelangt bin, kann ich auch gleich an dieser Stelle den aktuellen Stand zu den chinesischen Eskapaden beim „WoF“, sprich „Weaponisation of Finance“, bringen (s. zuletzt hier und zum Thread hier):

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Morning Briefing – 12. Oktober 2021 – China – und wenn es doch ein Lehman-Moment war?

Guten Morgen,

Nach dem Durchscrollen meiner zahlreichen bereits „angeschriebenen“ Posts (ungefähr ein Kilometer), heute gleich wieder ein Special zu China – weil die Probleme dort doch drängender sein könnte, als ich zunächst annahm (s. zuletzt hier):

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Morning Briefing – 24. August 2021 – China – Entkoppelung, aber wer von wem?

Guten Morgen,

Nicht mehr ganz unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit bringt die chinesische Zentralregierung gerade die scheinbar zu mächtig werdenden IT-Konzerne des Landes auf Linie – mit heftigen Wirkungen auch für den chinesischen Aktienmarkt (hier). Grund genug, sich mal wieder mit dem „Reich der Mitte“ zu beschäftigen (zuletzt hier):

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Morning Briefing – 28. April 2021 – China – die Lokomotive läuft…

Guten Morgen,

China rettet mit seinem explosivem Wirtschaftswachstum (s. sogleich unten) augenscheinlich die deutschen Exporte und damit zumindest Teile der deutschen Wirtschaft (s. hier). Noch. Grund genug, mal wieder (s. zuletzt hier)  die glänzende Oberfläche etwas anzukratzen.

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Morning Briefing – 12. Januar 2021 – „Weaponisation of Finance“

Guten Morgen, 

Die (gestern hier behandelten) Schwellenländer waren schon immer und sind auch (gerade?) jetzt Einflussversuchen seitens der entwickelten Wirtschaftsnationen ausgesetzt. Ein Mittel dazu ist die Zur-Verfügung-Stellung von Finanzmitteln, mittlerweile häufig in Form von Darlehen – deren Rückzahlbarkeit von vorneherein wirtschaftlich unmöglich ist. In der Folge „vollstreckt“ der Gläubiger in bestimmte Vermögenswerte des Landes (Infrastruktur, Rohstoffe) und kann so neben der Verfolgung eigener wirtschaftlicher Ziele auch bestimmenden Einfluss auf die so „unterjochte“ Nation nehmen. Diese mittlerweile (zuletzt hier diskutierte) als „Weaponisaton of Finance“ bekannt gewordene „Taktik“ erfreut sich angesichts der sich abzeichnenden erneuten Blockbildung aktuell großer Beliebtheit insbesondere bei einem Player:

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Morning Briefing – 4. November 2019 – Lateinamerika // Türkei // Norwegian

Guten Morgen,

Kommt ja nicht häufig vor, dass ich das Handelsblatt lobe. Aber heute isses soweit: LOB! Für die mal tiefgehende Darstellung der aktuellen Rezessionslage (hier) am letzten Freitag. Nach all den Irrungen und Wirrungen von Herrn Rürupp vom Handelsblatt Research Institute (s. meine Kommentierungen dazu hier) doch mal ein Lichtblick. Und dann darf ich heute Morgen auch noch das Wort „De-Globalisierung“ beim Handelsblatt lesen (hier). Und Herr Müller analysiert dann in seinem montäglichen Memo auch gleich noch die andere Seite der De-Globalisierungs-Münze: Den (wachsenden) Nationalismus (hier). Wow, ist da endlich mal ne Prise Realität in den Redaktionen angekommen? Wäre ja schön – denn dann können die politischen Entscheider nicht mehr so lange Schönwetter-Diskussionen über Wohltaten führen, sondern müssen wieder regieren. Wird auch allerhöchste Zeit!

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Morning Briefing – 18. Februar 2019 – China-Special! Jap, schon wieder…

Guten Morgen, 

Crasht China?“ fragt nicht nur ein besorgter Daniel Stelter – sondern offensichtlich auch die chinesische Staatsführung. Und, die diskutiert im Gegensatz zu westlichen Regierungen oder Zentralbanken nicht nur über Stimuli, seit Jahresanfang scheint sie (wieder) Geld in den Markt zu pumpen (hier) – und zwar augenscheinlich genau über die Kanäle, die sie jahrelang bekämpft haben, nämlich die Schattenbanken. Falls Sie sich also wundern, warum gerade die asiatischen Börsen seit einiger Zeit stark steigen (Shanghai Composite: +2,68% (hier) oder Nikkei: +2,0% (hier)), obwohl eigentlich der berühmte „Narrativ“ ins Gegenteil weist, schauen Sie am Besten auf die chinesische Zentralbank. Scheinbar profitieren aber auch die US-Börsen von der erneuten Geldflut (hier). Die Zentralgewalt hat auch allen Grund, umzusteuern: Nicht nur, dass die Industrieproduktion weiter sinkt (hier), nein, auch die ersten größeren Anleihe-Ausfälle sind zu verzeichnen (hier).

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