Morning Briefing – 17. April 2019 – Konjunktur-Special

Guten Morgen, 

An den Börsen herrscht tatsächlich schon Frühjahrseuphorie (hier), der DAX ist gleich mal über 12.100 gestiegen (hier). China ist im ersten Quartal „überraschend stark gewachsen“ (hier). War es das also schon wieder mit der Krise? Oder wird die Wirtschaft lediglich vor der Europawahl „hochgejazzt“?

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Morning Briefing 16. April 2019 – China // Türkei // Nepotismus

Guten Morgen,

Gestern Abend bestimmte plötzlich der Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame die Schlagzeilen im Internet (hier). Da rutschen dann wichtige Schlagzeilen, wie die, dass Herr Winterkorn im Dieselskandal nun endlich strafrechtlich angeklagt wurde (hier) oder dass die vielgepriesene Lufthanse trotz des fortschreitenden Konkurrentensterbens Verluste einfährt (hier) im wahrsten Sinn des Wortes „nach unten“.

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Morning Briefing – 15. April 2019 – Steuern // Mittelstand // Drehtür

Guten Morgen, 

Passend zum in der letzten Woche geschilderten (globalen) Krisen-Dreisprung „Leveraged Loans // Zombification // Japanification“ kommentierte Die Welt zum Wochenende dann den „Abgesang auf Deutschland“ in der Business Week. Und tatsächlich sieht es aktuell nicht so gut aus in Deutschland: So durfte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 gleich wieder halbieren (hier) und – auch wenn man diesen Indikator mit Vorsicht genießen sollte – die Insolvenzen stiegen zu Jahresbeginn erst einmal kräftig an (hier).

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Morning Briefing – 8. April 2019 – Deutschland // USA // IWF

We have our own dream and our own task.
We are with Europe, but not of it.
We are linked but not combined.
We are interested and associated but not absorbed.
 If Britain must choose between Europe and the open sea,
she must always choose the open sea.

Winston Churchill

Guten Morgen, 

Noch 4 Tage und der Rest von heute – bis zum Brexit und Mrs. May droht dem britischen Parlament – mit der Europawahl. Viel besser ist aber noch, dass wohl Repräsentanten der EU dieses Spiel mitmachen wollen. Auch wenn das Zitat von Sir Winston oben wohl aus dem Zusammenhang gerissen wurde (hier), so könnte es den Briten vielleicht ein Wink für das sein, was sie jetzt tun sollten. Mehr kann man da eigentlich nicht mehr sagen…

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Morning Briefing – 29. März 2019 – Türkei Special

Guten Morgen, 

„B-Day“!– und stell dir vor, keiner geht weg… So ungefähr kann man die aktuelle Lage umschreiben: Das britische Parlament wird heute ein drittes Mal über den „Deal“ abstimmen (hier). Der Sprecher des Unterhauses hat diese erneute Abstimmung zugelassen, weil die Neuvorlage „substantielle“ Änderungen enthalte – konkret: „die Regierung lässt lediglich über das Austrittsvertragswerk abstimmen, nicht aber über die bislang daran angehängte politische Erklärung zu den künftigen Beziehungen mit der EU“ (hier). Wow, so einfach kann man sich also selber zur Farce machen. Boris Johnson – der auch als potentieller Nachfolger von Frau May gehandelt wird – hat derweil auch diesen „Deal“ abgelehnt (hier). Well, well. Montag werde ich über den aktuellen Stand berichten – wahrscheinlich (auch wenn kaum denkbar) mit noch weniger Enthusiasmus als heute. Was für eine Farce….

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In eigener Sache: „2019 – Cassandras Blick in die Glaskugel“

“How did you go bankrupt?“
„Two ways. Gradually, then suddenly.”
(Ernest Hemingway)

Nachdem ich mit meiner letztjährigen Prognose des „wirtschaftlichen Biedermeiers“ (hier) bis weit ins Dritte Quartal von 2018 richtig lag, habe ich auch für dieses Jahr wieder als Cassandra in die Glaskugel geschaut (für eine eher ironische Version, schaue hier).

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Morning Briefing 18. März 2019 – Brexit // UK-Wirtschaft // Interserve

Guten Morgen, 

Noch 11 Tage und der Rest von heute – bis das Theater ein Ende haben wird. Mittlerweile kristallisiert sich in Pressartikeln vermehrt heraus, was ich schon in meiner Jahresprognose Anfang Januar (hier, s. Ziffer 2) vorhergesagt habe – Frau May könnte den Brexit schlicht „zurücknehmen“.  Die EU könnte aber auch einer sehr langen „Reflexionsphase“ zustimmen – um den Boden für eine zweite Volksabstimmung befragen – die dann (wie zuvor in Irland und Frankreich) ganz im Sinne der EU ausgeht…

Zuletzt hatte ich am 13. März darüber berichtet (hier) – die (bis gestern inoffizielle) „Eheanbahnung“ zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank. Jetzt ist es offiziell (hier) – und das Trommelfeuer der Kritik geht richtig los (z. B. hier). Aber, wie ich ebenfalls in meiner Jahresprognose (s. Ziff. 9) schrieb:

Die Deutsche Bank wurde nach Aufdeckung eines weiteren Skandals mit der Commerzbank zwangsfusioniert und die neue „Deutsche Commerzbank“ mit einer staatlichen Einlage von Euro 10 Mrd. zwangskapitalisiert. Dabei machte sich die Bundesregierung die Erfahrung bei ähnlichen Zwangsfusionen im Laufe des Jahres in Italien zu eigen…

So wird es kommen – und die 10 Mrd. wären noch billig, das (im MB vom 13. März näher nachgezeichnete) Derivatebuch wird noch viel teurer werden…

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Morning Briefing 12. März 2019 – Konjunktur // Unternehmen // Arbeitslosigkeit

Guten Morgen, 

Noch 17 Tage und der Rest von heute – bis zum Brexit (hier geht’s zur Brexit-Uhr) und in der Nacht gab es scheinbar ein „Durchbrüchchen“. Die EU hat den gefürchteten „Backstop“ (mehr dazu hier) zu Gunsten der Position der Briten (etwas) entschärft (hier). Ob das reicht, wird sich bei der erneuten Abstimmung des „Deals“ heute Abend im britischen Parlament erweisen.

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Morning Briefing 1. März 2019 – Importe Asien // China PMI // Chicago PMI // US BIP

Guten Morgen, 

Na, hoffen wir, dass Herr Kim die lange Rückreise nach dem Scheitern des Gipfeltreffens mit Herrn Trump (hier) nicht mit der Deutschen Bahn durchführen muss… Die asiatischen Börsen sind vom Scheitern des Gipfels jedenfalls nicht sehr geschockt (Shanghai Composite: +1,38%; Nikkei: +1,02%). 

Passend zum Gipfel wurden neue Wirtschaftsdaten aus Asien und den USA bekannt. Blendet man aus, dass die USA am heutigen Tag wieder an ihre Schuldenobergrenze stoßen (hier) und die Schuldenstände erneute Rekordstände erreichten (z.B. bei Student Loans,hier), dann könnte man – gerade im Vergleich mit neuesten Daten aus Asien – denken, dass die USA Asien als „Lokomotive der Weltwirtschaft“ ablösen könnte. Bis man dieses Morning Briefing zu Ende gelesen hat…

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Morning Briefing 27. Februar 2019 – Konjunktur // Rezession? // Überschuss

Guten Morgen,  

Der Exit vom Brexit rückt näher – nun ist auch Theresa May für eine Verlängerung der Ausstiegsfrist (hier). In den zwei folgenden Jahren dürfte es ein neues Brexit-Votum geben, von denen die „Elite-Blase“ glaubt und hofft, dass es mit einem „Bremain“ endet. Glaube ich zwar auch, aber Cameron glaubte beim ersten Votum so felsenfest an einen Ausgang pro Verbleib in der EU, dass er noch nicht mal einen Plan B hatte. Wir kennen das Ergebnis. Aber soweit sind wir ja noch nicht…

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