Morning Briefing – 14. Januar 2022 – Sicherheitslage – raus aus der Pandemie, rein in den Krieg?

Guten Morgen,

Und schon wieder – wie in den Vorwochen – muss der eigentlich positiveren Nachrichten vorbehaltene – Freitach aktuellen Ereignissen Platz machen. Diesmal aber nicht der Inflation, wie in den Vorwochen, sondern der vielleicht akuten Kriegsgefahr in der Ukraine. Wie die Bild-Zeitung heute Morgen vermeldet (hier, s. ebenfalls beim Spiegel, hier) haben (russische?) Hacker in der vergangenen Nacht ukrainische Regierungsseiten gekapert und mit Drohbotschaften versehen (hier). Das könnte (ich wiederhole KÖNNTE, s. näher unten) der Beginn eines Cyber-Angriffs sein, der (quasi als „Artilleriewalze des 21. Jahrhunderts) einem Angriff vorgeht. Deswegen heute in meiner Rubrik „Sicherheitslage“ (hier) ein Special zur Lage in der Ukraine (hier):

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Morning Briefing – 6. Januar 2022 – Sicherheitslage – ein Klick?

Guten Morgen,

Nachdem Russland im  Zuge der Unruhen in Kasachstan Fallschirmjäger (!) für einen Friedenseinsatz (!) entsandt hat (hier) erscheint ein erneuter Blick auch auf die deutsche Sicherheitslage (s. zuletzt hier) vorrangig gegenüber über dem für heute eigentlich angepeilten Blick auf die deutsche Bankenlandschaft:

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Morning Briefing – 7. Dezember 2021 – Sicherheitslage – „Zeit der Taten“?

Guten Morgen,

Die Ampel steht (hier), neue Verteidigungsministerin wird die bisherige Justizministerin Frau Christine Lambrecht. „Berührungspunkte mit der Verteidigungspolitik oder der Bundeswehr hat die künftige Verteidigungsministerin bisher nicht vorzuweisen.“ (hier). Die designierte Außenministerin, Frau Annalena Baerbock, gab derweil schon einige markige Statements ab und kündigt insbesondere einen „härteren Kurs gegenüber autoritär regierten Staaten“ an (hier). Das Problem ist: Die Damen werden direkt mit der außen- und sicherheitspolitischen Realität konfrontiert werden – die derzeit nicht gut aussieht, wie der folgende Überblick zeigt (zuletzt hier): 

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Morning Briefing – 1. Juli 2021 – Sicherheitslage – schlafwandeln wir gerade?

Guten Morgen,

Eigentlich wollte ich mich heute mal in Ergänzung zu meinen früheren Blicken auf die aus deutscher Sicht wichtigen „G5“ (USA, China, UK, Europa, Deutschland, zuletzt hier) mal wieder der Wirtschaftslage Russlands zuwenden (s. zuletzt hier, aktuell fiel Russland bei mir eher durch Cyber-Angriffe auf, hier). Aber Russland ohne den Hintergrund der Sicherheitslage Europas und Deutschlands zu betrachten, macht schon wenig Sinn. Und aktuell fällt nicht nur Russland, sondern auch China durch das gewisse „Mehr“ an Kriegsrhetorik bzw. sogar Säbelgerassel auf. Deswegen jetzt schon wieder (zuletzt erst im April, hier) ein Update zur Sicherheitslage:

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Morning Briefing – 23. April 2021 – globale Sicherheitslage – Denken wir die mit?

Guten Morgen,

Dies ist ein Wirtschaftsblog (s. „Mission Statement„). Warum also beschäftige ich mich heute mit (internationaler) Sicherheitspolitik? „Weit rausgerudert“ könnte man da sagen. Weil Wirtschaft ohne Sicherheit nicht funktioniert. Und ich denke, dass wir uns – nach einer Phase der außenpolitischen Ruhe seit dem Mauerfall und dem darauf folgenden angeblichen „Ende der Geschichte“ – inmitten eines (vorhergesagten) „Kampfes der Kulturen“ befinden. Würde ich entgegnen. Und demnächst wird eben unsere Sicherheit eben nicht mehr am Hindukusch verteidigt, um mal den ehemaligen Verteidigungsminister Struck mit seiner oft kritisierten Aussage aus 2004 zu zitieren (hier). Denn in Folge des US-Rückzuges werden auch die deutschen Truppen schleunigst Afghanistan verlassen (hier). Ob dieser Rückzug stabilisierend für die Region wirkt, stelle ich einfach mal als Frage in den Raum. Viel aktueller als die damalige Aussage von Herrn Struck wirkt aber die Aussage des früheren Bundespräsidenten Köhler, der 2010 äußerte, „dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege.“ (hier). Die Pandemie hat uns Deutschen bereits die Fragilität von globalen Lieferketten – z.B. bei Halbleitern (Chips, hier) – vor Augen geführt. Und die Havarie der „Ever Green“ im Suez-Kanal (hier) vor einigen Wochen wohl erst recht. Man stelle sich jetzt mal vor, irgendeine Macht der Welt – dazu zählen auch Terroristen – würde sich daran machen, globale Lieferketten zu kontrollieren oder gar zu blockieren. Vielleicht auch mit militärischen Mitteln. Spätestens dann würden wir uns sehr schnell erinnern, dass Deutschland ja ein Land ohne eigene Rohstoff ist (s. nur hier). Aber vielleicht sollten wir uns angesichts aktueller (nachfolgend näher beschriebener Ereignisse) schon eher darauf besinnen – und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Aber werden wir das im aktuellen mentalen Status? Dazu heute mal die Gedanken zum Wochenende:

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