Morning Briefing – 10. Dezember 2020 – Schulden // Banken // Graue Nashörner

Guten Morgen,

Alle reden über Corona – ich auch. Aber wenn man auch nur den Vorhang lüpft zur gegenwärtigen finanziellen Lage, wird zumindest mir ganz anders:

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Morning Briefing – 19. November 2020 – Zombie-Special

Guten Morgen,

Watt für eine Berg- und Talfahrt, ich muss es ja zugeben: Gestern noch Meldungen zu Musk im Olymp (hier), heute schon wieder Zombie-Alarm (zuletzt hier). Aber in 2020 ist sowas ja schon fast Routine:

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Morning Briefing 26. Oktober 2020 – Cyber-Freiheits-Special

Guten Morgen, 

Während die EU es noch nicht einmal hinbekommt, das Ergebnis einer eigens von ihr aufgesetzten Abstimmung umzusetzen (die Rede ist natürlich von der Abschaffung der Sommerzeit, hier) und zumindest die Gewaltenteilung in Deutschland in der Folge von Corona auch nicht mehr so ganz astrein funktioniert (hier), treiben die Verantwortlichen andere, demokratie- und meinungsfreiheitsfeindliche Projekte voran, als gäbe es kein Morgen. 

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Morning Briefing 6. Oktober 2020 – Staatswirtschaft // „Verantwortungseigentum“ // EZB

Guten Morgen,

Ich muss zugeben, ich habe von der Rede von Bundespräsident Steinmeier zum 30. Jahrestag (hier) auch erst durch den kompletten und totalen Verriss quer durch die Medien aller Couleur gehört (s. nur hier und hier). Auch wieder kein Ruhmesblatt für unser Land…

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Morning Briefing – 25. September 2020 – „Europa-Banken-Special“

Guten Morgen,

Zunächst noch ein Nachtrag zum gestrigen „Bahn-Special“ (hier), der eher unter die Rubrik „bizarr“ fällt: Ein Bundestagsabgeordneter will vom Verkehrsministerium wissen, wie oft die Bordrestaurants der Deutschen Bahn eigentlich geschlossen haben. Was macht Scheuer’s Ministry of Traffic draus? Stuft diese Daten als VS – Vertraulich ein und verweigert die Herausgabe (hier). Angeblich, weil es ein Betriebs- und Geschäftsgeheimnis ist, was die (gerade reihenweise in die Pleite fahrende) Konkurrenz nichts angehe. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die Zahlen so peinlich sind, dass Herr Scheuer damit nicht auch noch auffliegen will. Was für ein peinlicher Staat….

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Morning Briefing – 9. September 2020 – Europa-Special

Guten Morgen, 

Auch in dieser Woche wandle ich wieder auf den Spuren von Herrn Altmaiers „Vision“ eines BIP-Einbruchs von „nur“ 5,8% (hier). Nachdem ich mir in der letzten Woche einige (Wirtschafts-)Daten aus China (hier), den USA (hier) und dem Vereinigten Königreich hier angeschaut hatte, schaue ich heute zum Abschluss mal direkt vor unserer Haustür in Europa nach:  

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Morning Briefing 8. September 2020 – Banken-Special

Guten Morgen,

Nachdem ich schon gestern mit meiner kleinen Reihe zur volkswirtschaftlichen Entwicklung wichtiger Partnerländer  mit einem „Zombie-Special“ (hier) ausgesetzt habe, heute gleich noch ein weiteres Banken-Special  (s. zu vorherigen hier und hier) , bevor ich mich Morgen mal Europa zuwende:

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Morning Briefing 21. August 2020 – Schulden-Special

Guten Morgen,

Heute komme ich eigentlich schlicht nur meiner selbstauferlegten Chronisten-Pflicht nach und halte nur den Stand und einige (mögliche) Konsequenzen der laufenden Verschuldungsorgie fest. Bitte anschnallen und die Brech-Tüten bereit halten:

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Morning Briefing – 20. Juli 2020 –EZB // Banken-Index // Monte dei Paschi

Guten Morgen,

„Bittere Vorwürfe, vergiftete Stimmung – und noch immer kein Ergebnis“ (Die Welt) oder „Macron nennt Niederländer „die neuen Briten““ (Handelsblatt) sind so die Schlagzeilen, die man sich am Montag Morgen zum gegenwärtigen Stand des EU-Sondergipfels wünscht. Genau so, wie die Angst des EU-Ratspräsidenten Charles Michel vor einem „negativen Medienecho“ sollte der Gipfel scheitern – sprich die Südländer nicht die erhofften Geldgeschenke erhalten. Da merkt man so richtig, was derzeit wirklich wichtig ist und wie lieb wir uns alle in Europa haben.

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Morning Briefing – 28. Mai 2020 – Europa-Special

Guten Morgen,

Mit „Warum die Neuinfektionen trotz Lockerungen nicht steigen“ wirft Die Welt eine interessante Frage auf. Und tatsächlich zeigt die Zahl der positiv getesteten seit Wochen (!) nach unten (s. nur hier) – obwohl Frau Merkel mantraartig vor einer Erhöhung wegen „zu starker“ Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen warnt (s. nur hier). Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass Frau Merkel und andere (ängstlichere) Landeschefs den Gang in die Freiheit schon ganz gerne zulassen (denn sonst würden sie ja konsequent die Keule des § 32 IfSG schwingen), sich aber argumentativ das „ich habe es euch ja schon vorher gesagt“-Hintertürchen offen halten. Und das, anstatt den Bürgern, die zu übergroßen Teilen (selbst im ansonsten widerspenstigen Berlin) die Vernunft aufbringen, die teils chaotisch ergangenen Maßregelungen (Sie erinnern sich an die Diskussion über die Maskenpflicht?) im wahrsten Sinne des Wortes „zu leben“, inständig zu danken und auf deren Vernunft zu vertrauen.

Nach einer völlig vergeigten Krisenprophylaxe genau derselben Politiker (ich verweise nur auf die Dokumentation der nicht genutzten 78 Tage (hier)), einem offen zur Schau getragenen  Maternalismus oder Paternalismus gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern jetzt noch taktische Spielchen zu betreiben, um am Ende auf jeden Fall „toll dazustehen“ ist – mit Verlaub – kein „Leadership“, sondern unsäglich. Da kommt einem der alte Martin Luther wieder in den Sinn („Aus einem verzagten Ar*****….“). Dies um so mehr, als erneut dieselben Politiker glauben, die desaströsen wirtschaftlichen Folgen (über die Folgen für Kinder und Jugendliche wollen wir hier mal gar nicht reden, s. nur aktuelles Beispiel hier) ihres (Nicht- / Zu spät – / zu viel-) Handelns nunmehr mit einer warmen Dusche aus der Geldkanne beseitigen zu können, wie das nachfolgende Briefing exemplarisch für Europa zeigen wird.

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