Carmageddon – kein Ende in Sicht…

Seit meinem letzten Post zu diesem Thema (hier) sinkt offenbar nicht nur die Stimmung im deutschen Automobilbau weiter (hier), auch die objektive Lage scheint sich zu verschlechtern. So verdreifachte sich die Zahl der Zahlungsausfälle im Automobilbereich innert eines Jahres, wie die Automobilwoche beruhend auf Auswertungen von Atradius meldet (hier, danke msc).

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Morning Briefing – 21. Oktober 2019 – China-Special

Guten Morgen,

Noch 10 Tage und der Rest von heute bis zum Brexit – vielleicht hat ja die unendliche Geschichte heute doch ein (Happy?) End, wenn nämlich a) Mr. Bercow als noch amtierender Parlamentspräsident die erneute Abstimmung über den von PM Johnson ausgehandelten Brexit-Deal zulässt (hier) und b) das Unterhaus dann auch dem Deal zustimmt (hier). Na, schaun mer mal….

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Morning Briefing 11. Oktober 2019 – Indien-Special

Guten Morgen,

Nachdem ich ja gestern mit meiner Prognose, dass die „Einhorn/IPO“ Blase geplatzt ist (hier), noch relativ sicheren Boden unter den Füssen haben dürfte, schaut das bei meinem nächsten „Blasen-Platzer-Kandidaten“ doch schon etwas unsicherer aus:  Indien als „Schwarzer Schwan“ der Weltwirtschaft? Hätte ich dann auch komplett übersehen, aber die nachfolgenden Meldungen gaben tatsächlich zu denken:

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Carmageddon – und weiter geht’s, abwärts…

So, zeitlich war es dieses Jahr schon so eng, dass ich nur im Januar (hier) und Juni (hier) meiner geliebten Carmageddon-Kolumne einige Aufmerksamkeit widmen konnte, zu wenig – gerade in diesen „spannenden“ Zeiten. Deswegen heute mal ein etwas vertiefter Blick:

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Morning Briefing – 11. Juli 2019 – China Special

Guten Morgen, 

Der Fed-Chef, Herr Powell, hat scheinbar Angst, seinen Job genau so zu verlieren, wie am letzten Wochenende der Chef der türkischen Zentralbank (hier). Anders ist es nicht zu erklären, dass er außerhalb des Protokolls, nämlich während einer Anhörung im US-Kongress die erste Zinssenkung seit Dezember 2008 bereits für Ende Juli andeutet (hierund hier). Und das, obwohl sich aus dem letzten Fed-Protokoll eigentlich keine zukünftige Zinserhöhung ablesen ließ (hier). Prompt stieg der S&P-Index auf über 3.000 Punkte und damit ein Allzeithoch (hier). Eine völlig pervertierte Situation, wie auch Dirk Müller aufzeigt (hier, Danke Alex). Allerdings verflog die Euphorie sehr schnell wieder, wie die Kurven des Dow Jones (hier), des S&P (hier) und des DAX (hier) zeigen. Das riecht nach Panik – denn möglicherweise ist die lockere Geldpolitik schon so weit ausgereizt, dass sie keine Impulse mehr für ein (wenn auch schuldenbasiertes) Wirtschaftswachstum geben kann. Deswegen teile ich die Ansicht von Weik/Friedrich, dass wir demnächst einen ganz anderen Typ von Freitags-Demos sehen werden (hier, Danke, msc). 

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Morning Briefing 4. Juli 2019 – Carmageddon – es ist nicht besser geworden….

Guten Morgen,

Obwohl ich selber Blogger bin und die Bücher von Sascha Lobo schon geschätzt habe, bevor er (nicht nur) bei SPON groß rauskam, stimme ich nicht immer mit seinen Ansichten überein. Aber in diesem Kommentar zur „Bewerbung“ von Frau von der Leyen als EU-Kommissionschef (hier) zeigt er a) auf, dass man auch in der Presse mal ein paar Jahre zurückschauen kann (bis 2009), als nicht immer nur den Fokus auf den Tag richten muss und b) dass Frau von der Leyen eben nicht nur im Verteidigungsministerium gescheitert ist, sondern auch schon vorher etwas – sagen wir mal – „eigenwillig“ agierte (hier). Auch angesichts der Diskussion zu „Art. 13“ (Sie erinnern sich?, sonst hilft ein Blick hierhin) ein weiteres Argument, was man berücksichtigen sollte, wenn man Frau von der Leyen auf diesen EU-Posten katapultiert. Chapeau, Herr Lobo.

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