Morning Briefing 8. September 2020 – Banken-Special

Guten Morgen,

Nachdem ich schon gestern mit meiner kleinen Reihe zur volkswirtschaftlichen Entwicklung wichtiger Partnerländer  mit einem „Zombie-Special“ (hier) ausgesetzt habe, heute gleich noch ein weiteres Banken-Special  (s. zu vorherigen hier und hier) , bevor ich mich Morgen mal Europa zuwende:

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Morning Briefing 4. September 2020 – GB-Special

Guten Morgen,

Sie ahnen es schon, Herr Altmaier beschäftigt ich immer noch: Nachdem ich meinen kleinen Reigen über die wirtschaftliche Situation wichtiger Handelspartner am Mittwoch mit den USA eröffnet hatte (hier) und gestern mit China fortsetze (hier), wende ich mich heute einem weiteren wichtigen Handelspartner (s. hier) zu, nämlich Großbritannien (das ich mir zuletzt in einem „Brexit-Special am Tag des Austritts im Januar 2020 zu Gemüte geführt hatte (hier):

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Morning Briefing – 3. September 2020 – China Spezial (Süß-Sauer)

Guten Morgen,

Herr  Altmaier lässt mir keine Ruhe (s. gestern hier). Wie aus -2,0% im 1. Quartal und -10,1% im 2. Quartal 2020 (hier) im Gesamtjahr „nur“ ein Einbruch des deutschen BIP von -5,8% folgen soll, ist mir auch rechnerisch ein Rätsel. Bekanntlich bin ich ja kein Mathe-Genie, aber wenn ich die Erläuterungen hier richtig verstehe, kann ich zumindest für eine grobe Abschätzung die Wachstumsraten der vier Quartale schlicht zusammenrechnen, um auf das jährliche Gesamt-BIP-Wachstum zu kommen. Demnach würde sich der Einbruch im ersten Halbjahr 2020 bereits auf 12,1% summieren. Sprich, im zweiten Halbjahr muss das Wachstum bei 6,3% liegen, um die 5,8% zu erreichen (Freue mich über kritische Stimmen von Leuten, die Ahnung davon haben). Schaut man sich die vergleichbaren Werte für 2009/2010 an (hier), als Deutschlands Wirtschaft wirklich „steil aus dem Knick kam“, erscheint diese Zahlenakrobatik zumindest nicht ausgeschlossen.

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Morning Briefing – 22. Juli 2020 – USA-Special

Guten Morgen,

So langsam kristallisieren sich die wahren Ergebnisse des EU-Gipfels heraus: Demnach hat Frau Merkel es geschafft, Euro 1 Milliarde an Einmalzahlung herauszuschlagen (hier) – dafür darf Deutschland ab jetzt scheinbar Euro 45 Mrd. pro Jahr mehr an die EU überweisen (hier). Zu Recht bezeichnet die WiWo diesen Gipfel als „Gipfel“ (hier). Aber die Börse goutiert es – „Dax steigt über 13.000 Punkte – Anleger stehen unter Zugzwang“ und nun geht es „to infinity and beyond“ in diesem Wahnsinnsstadl (hier).

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Morning Briefing – 16. Juli 2020 – China-Spezial

Guten Morgen,

Nachdem China nunmehr Hongkong defacto „eingemeindet“ hat (hier) scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sich das Land der Mitte ernsthaft Taiwan „zuwendet“ (hier). Aber auch im Nahen und Mittleren Osten mischt die Volksrepublik mit, wie der Libanon (hier) und Iran (hier) zeigen. China legt – auch unter dem Druck der US-Politik (hier und hier) seine Maske ab (hier).

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Morning Briefing 13. Februar 2020 – Banken-Special

Guten Morgen,

Gestern noch markierte der DAX ein neues Rekordhoch (hier) – wohl auch in der Hoffnung auf ein „schnelles“ Ende der Coronavirus-Epidemie. Aber angesichts geradezu einer „Explosion“ der Zahl der Neuerkrankungen und Toten (+14.840 / + 242 in den letzten 24 Stunden!) auf nunmehr >59.000 / 1.350 (s. auch hier), dürften sich die trügerischen Hoffnungen, auf denen dieses Hoch möglicherweise beruhte, zerschlagen haben. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen der Epidemie sind wohl schon erkennbar: Denn, obwohl die chinesische Zentralregierung mittlerweile wohl USD 285 Mrd. in den Markt gepumpt hat (hier), scheint der chinesische Automobilmarkt bereits im Januar um 18% eingebrochen zu sein (hier) und auch für Februar zeichnet sich ein weiterer Einbruch ab (hier). Der Baltic Dry Index (über den ich immer wieder (hier) berichte, zuletzt hier) ist in den letzten fünf (5!) Monaten um 83% gesunken (hier). Auch wenn ich (hier) wie auch Zerohedge (hier) generell die Schwankungen des Baltic Dry mit einer gewissen Skepsis verfolgen, so ist doch der Hinweis der Welt (hier) auf diesen Index dieses Mal vielleicht nicht verfehlt.

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Morning Briefing 17. Dezember 2019 – Softbank // Popolare di Bari // NordLB

Guten Morgen,

Passend zum aktuellen Bloomberg-Video über die Kunst der Deutschen Bank und der Monte dei Paschi, eine Lücke von Euro 450 Millionen verschwinden zu lassen (hier) heute mal wieder ein kaum verkapptes Banken-Special:

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Morning Briefing – 4. Dezember 2019 – Cum Ex-Special

Guten Morgen,

Der geschätzte Steuerschaden liegt wahrscheinlich über Euro 30 Mrd. nur in Deutschland, während Banker und Rechtsanwälte / Steuerberater sich und ihre „Klienten“ im Rahmen eines an ein „Umsatzsteuerkarussell“ erinnernden Konstrukts  – eben „Cum Ex“ – bereicherten. Das Pikante: Die Konstruktion war schon seit 1992 bekannt – aber bis 2012 niemand ernsthaft dagegen vorging. Grund genug, nach einigen Einsprengseln (hier) mal ein Special zu diesem Thema zu bringen:

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Morning Briefing – 2. Dezember 2019 – China-Special

Guten Morgen, 

Kaum zwei Wochen bei Y-Tours, schon die Wende zum Besseren? Das aktuelle Monthly (hier) deutet genau, wie das aktuelle IFO-Barometer (hier) auf eine Plateaubildung, vielleicht sogar schon das Durchschreiten der Talsohle an. War es das also schon wieder mit der Rezession? 

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Morning Briefing – 25. Oktober 2019 – „Banken-Special“

Guten Morgen,

MEINE FRESSE: Gestern noch hatte ich es als „irre“ bezeichnet, dass die Fed jeweils USD 120 Mrd. über Nacht als Überbrückungsfaszilität dem Interbankenmarkt zur Verfügung stellt – nur um dann zu lesen, dass es letzte Nacht tatsächlich USD 134 Mrd. waren (hier)! Auch angesichts der Tatsache, dass die Fed damals (vor etwas mehr als einem Monat!) von der „Austrocknung“ des Interbanken-Marktes überrascht wurde (hier) sollten wir uns alle darüber im Klaren sein, dass die Zentralbanker NICHTS im Griff haben – und wir gerade am Rand des Vulkans tanzen. Ja, ich weiß, Sie verdrehen die Augen und denken, DER schon wieder. Aber lesen Sie unten einfach weiter….

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