Morning Briefing – 16. September 2021 – Wirtschaftskriminalität – Cum Ex und hopp?

Guten Morgen,

Eigentlich wollte ich ja mit der nächsten Folge aus der Cum Ex Telenovela (zuletzt hier) warten, bis das unten nur angerissene erste BGH-Urteil in der Sache in begründeter Form vorliegt. Aber auf die Bundesgerichte kann man mittlerweile auch lange warten. So lange nämlich, dass der „Kasten“ schon wieder so voll ist, dass es eigentlich für zwei MB’s ausreichen würde. Darum auf Grund einiger aktueller Meldungen in diesem Komplex, denn man tau, wie man in Hamburg zu sagen pflegt:

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Morning Briefing – 2. Juni 2021 – Wirtschaftskriminalität – Auf „W“ folgt „C“…

Guten Morgen

Genau, heute geht es im Anschluss an das Special zu „W“ wie „Wirecard“ gestern (hier) schon quasi natürlich um „C“ wie „Cum-Ex“ (s. zuletzt hier). Und, oh Wunder einige „Player“ aus Wirecard treten auch in diesem „Film“ auf:

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Morning Briefing – 29. Januar 2021 – Cum ex und hopp?

Guten Morgen,  

So, wie gestern (hier) angekündigt, heute mal ein Cum Ex-Special (s. zuletzt hier). Genau wie Wirecard (dazu kommt in der nächsten Woche auch ein eigenständiger Post), so ist auch dieser Fall kein Ruhmesblatt, weder für den Rechtsstaat im Allgemeinen noch die Finanzminister der letzen zwanzig Jahre im Besonderen. Und mittlerweile so komplex, dass er einen eigenen Post benötigt… 

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Morning Briefing 21. Oktober 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,  

Ja, ich weiß, Sie haben schon ungeduldig auf die nächste Folge der Soap-Opera „Wirtschaftskriminalität“ gewartet. Hier ist sie (und die nächste Folge ist auch schon fast fertig, kleiner Spoiler: der Vatikan wird eine tragende Rolle einnehmen). Nach dem Blick über den nationalen Tellerrand am 1. Oktober (hier) heuer mal wieder deftige deutsche Hausmannskost:  

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Morning Briefing 27. August 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen

Aha, also Herr Spahn kann es sich leisten, eine Villa für Euro 4 Mio. in Berlin zu kaufen (hier). Allerdings musste er für die Finanzierung wohl auf seine alten Buddies bei der Sparkasse Westmünsterland zurückgreifen, wo er mal im Verwaltungsrat saß (hier). Nun ja. Derweil wird die frischgekürte Präsidentin der BAnst PT (hier), genau, Frau Nahles, nun auch Gastprofessorin an der Ruhr-Uni in Duisburg (hier), der Mercator-Stiftung sei Dank. Scheint ja auch ganz lukrativ zu sein (hier). Nun ja.

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Morning Briefing – 10. August 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Schon vor Corona war die Zahl der Raubüberfälle und Internetkriminalität in Berlin deutlich gestiegen (hier). Seit Corona hat man den Eindruck, dass beide Deliktsformen die eigentlichen „Krisengewinner“ sind. So machte ein zweiter versuchter Banküberfall innerhalb von zwei Wochen in der letzten Woche Schlagzeilen (hier und hier). Und auch die Internetkriminalität nimmt so zu, dass die UNO schon davor warnt (hier).

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Morning Briefing 17. Juli 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Die EZB geht trotz Corona-Krise nicht weiter mit den Zinsen runter, aber von einem Aufschwung ab Sommer aus (hier) und befürchtet gleichwohl, „zum Müllschlucker für Ramschpapiere“ zu werden. Mein Mitleid für dieses selbstgewählte Schicksal hält sich in Grenzen und anstelle eines Kommentars verweise ich mal auf einen meiner ersten Post in diesem Blog aus dem Jahre 2013 (!) zu diesem Thema (hier). So ist es gekommen und so wird es kommen.

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Morning Briefing 10. Juni 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Wow, wow, wow, das nenne ich mal einen schnellen Abstieg: Kaum hatte ich den (schon ziemlich heftigen) Kommentar im Manager-Magazin zum VW-Chef Diess im Rahmen meines vorgestrigen Morning-Briefings „geliked“ (hier), da ging es schon im Konzern ab. Nachdem Herr Diess sich über „Straftaten des Aufsichtsrates“ echauffierte hatte (hier), ist er dann im Rahmen einer außerordentlichen (!) Aufsichtsratssitzung erst mal seiner Vormachtstellung bei der Kernmarke VW verlustig gegangen war (hier).

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Morning Briefing – 5. Juni 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Im ganzen Eigenlob über das Mega-Konjunkturpaket (hier) ging fast unter, dass der Bund jetzt eine „medizinische Notfallreserve“ anlegen will (hier). Wird interessant, wie die – angesichts der schlechten Vorbereitung auf diese Krise aussehen wird. Apropos fehlende Vorbereitung: ein paar deutsche Politiker, die sich über die angebliche „Piraterie“ der USA beim zu späten Beschaffen von Masken aufregten (z.B. hier) sollten angesichts neuester Erkenntnisse verbal erst einmal abrüsten – denn z.B. die angeblich auf einem Flugfeld gestohlenen 6 Mio. Schutzmasken hat es nie gegeben (hier). Nun ja, wenn das Konjunkturpaket genau so „gut“ vorbereitet ist, wie Deutschland auf die Pandemie, dann stehen uns ja spannende Monate bevor.

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Morning Briefing 29. April 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Bereits am 25. März hatte ich mich über die damalige Prognose der Wirtschaftsweisen lustig gemacht (hier). Auch den in einem kurze Zeit später von den Wirtschaftsweisen Rückgang von 2,8% bis 5,4% der Wirtschaftsleistung in 2020 (hier und hier) hielt ich schon bei der Veröffentlichung eher für lächerlich. Hatte das IFO-Institut doch schon Ende März einen Rückgang des BIP von bis zu 20% angenommen. Nun hat das IFO-Institut erste konkrete Schätzungen zum Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland während des Shutdowns vorgelegt – und kommt für diese Periode auf einen Rückgang von 16%. „Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um kalenderbereinigt 6,6 Prozent schrumpfen; berücksichtigt man die vergleichsweise vielen Arbeitstage, verringert sich der Rückgang auf 6,2 Prozent“, erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.“ (s. ausführlich bei der FAZ hier). Das ist zwar nicht mehr ganz so viel, wie der ursprüngliche worst case des Instituts von -20% suggeriert. Aber immer noch mehr, als die Wirtschaftsweisen auch jetzt zugestehen. Die gehen zwar nicht mehr „nur“ von -2,8% aus, sondern sehen das vormalige worst case Szenario von -5,4% nunmehr als realistisch an (s. zu anderen, noch positiveren Prognosen hier).

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