Morning Briefing 27. August 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen

Aha, also Herr Spahn kann es sich leisten, eine Villa für Euro 4 Mio. in Berlin zu kaufen (hier). Allerdings musste er für die Finanzierung wohl auf seine alten Buddies bei der Sparkasse Westmünsterland zurückgreifen, wo er mal im Verwaltungsrat saß (hier). Nun ja. Derweil wird die frischgekürte Präsidentin der BAnst PT (hier), genau, Frau Nahles, nun auch Gastprofessorin an der Ruhr-Uni in Duisburg (hier), der Mercator-Stiftung sei Dank. Scheint ja auch ganz lukrativ zu sein (hier). Nun ja.

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Morning Briefing – 10. August 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Schon vor Corona war die Zahl der Raubüberfälle und Internetkriminalität in Berlin deutlich gestiegen (hier). Seit Corona hat man den Eindruck, dass beide Deliktsformen die eigentlichen „Krisengewinner“ sind. So machte ein zweiter versuchter Banküberfall innerhalb von zwei Wochen in der letzten Woche Schlagzeilen (hier und hier). Und auch die Internetkriminalität nimmt so zu, dass die UNO schon davor warnt (hier).

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Morning Briefing 17. Juli 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Die EZB geht trotz Corona-Krise nicht weiter mit den Zinsen runter, aber von einem Aufschwung ab Sommer aus (hier) und befürchtet gleichwohl, „zum Müllschlucker für Ramschpapiere“ zu werden. Mein Mitleid für dieses selbstgewählte Schicksal hält sich in Grenzen und anstelle eines Kommentars verweise ich mal auf einen meiner ersten Post in diesem Blog aus dem Jahre 2013 (!) zu diesem Thema (hier). So ist es gekommen und so wird es kommen.

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Morning Briefing 10. Juni 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Wow, wow, wow, das nenne ich mal einen schnellen Abstieg: Kaum hatte ich den (schon ziemlich heftigen) Kommentar im Manager-Magazin zum VW-Chef Diess im Rahmen meines vorgestrigen Morning-Briefings „geliked“ (hier), da ging es schon im Konzern ab. Nachdem Herr Diess sich über „Straftaten des Aufsichtsrates“ echauffierte hatte (hier), ist er dann im Rahmen einer außerordentlichen (!) Aufsichtsratssitzung erst mal seiner Vormachtstellung bei der Kernmarke VW verlustig gegangen war (hier).

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Morning Briefing – 5. Juni 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Im ganzen Eigenlob über das Mega-Konjunkturpaket (hier) ging fast unter, dass der Bund jetzt eine „medizinische Notfallreserve“ anlegen will (hier). Wird interessant, wie die – angesichts der schlechten Vorbereitung auf diese Krise aussehen wird. Apropos fehlende Vorbereitung: ein paar deutsche Politiker, die sich über die angebliche „Piraterie“ der USA beim zu späten Beschaffen von Masken aufregten (z.B. hier) sollten angesichts neuester Erkenntnisse verbal erst einmal abrüsten – denn z.B. die angeblich auf einem Flugfeld gestohlenen 6 Mio. Schutzmasken hat es nie gegeben (hier). Nun ja, wenn das Konjunkturpaket genau so „gut“ vorbereitet ist, wie Deutschland auf die Pandemie, dann stehen uns ja spannende Monate bevor.

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Morning Briefing 29. April 2020 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Bereits am 25. März hatte ich mich über die damalige Prognose der Wirtschaftsweisen lustig gemacht (hier). Auch den in einem kurze Zeit später von den Wirtschaftsweisen Rückgang von 2,8% bis 5,4% der Wirtschaftsleistung in 2020 (hier und hier) hielt ich schon bei der Veröffentlichung eher für lächerlich. Hatte das IFO-Institut doch schon Ende März einen Rückgang des BIP von bis zu 20% angenommen. Nun hat das IFO-Institut erste konkrete Schätzungen zum Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland während des Shutdowns vorgelegt – und kommt für diese Periode auf einen Rückgang von 16%. „Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um kalenderbereinigt 6,6 Prozent schrumpfen; berücksichtigt man die vergleichsweise vielen Arbeitstage, verringert sich der Rückgang auf 6,2 Prozent“, erklärt Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.“ (s. ausführlich bei der FAZ hier). Das ist zwar nicht mehr ganz so viel, wie der ursprüngliche worst case des Instituts von -20% suggeriert. Aber immer noch mehr, als die Wirtschaftsweisen auch jetzt zugestehen. Die gehen zwar nicht mehr „nur“ von -2,8% aus, sondern sehen das vormalige worst case Szenario von -5,4% nunmehr als realistisch an (s. zu anderen, noch positiveren Prognosen hier).

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Wirtschaftskriminalität: Cum-Ex-Special

Wegen Corona ist hier vieles auf meinem (virtuellen) Schreibtisch liegen geblieben – unter anderem auch die durchaus jetzt mit Riesenschritten vorangehenden Entwicklungen in Sachen Cum-Ex, über die ich das letzte Mal am 18. Februar berichtet hatte (hier). Grund genug, hier mal ein Special einzulegen – schon um mal aufzuräumen:

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Morning Briefing 18. Februar 2020 – Cum Cum // Cum Ex // Wirecard

Guten Morgen,

73.335/1.873 – der aktuelle Status Infizierte/Tote des Coronavirus. Derzeit wird damit gerechnet, dass der Höhepunkt der Epidemie Ende Februar erreicht wird und dass mit einem Abflauen ab April zu rechnen ist (hier). Zwar hält der Chef der WHO noch jegliches Szenario für möglich, aber die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass die Krankheit in 80% der Fälle mild verläuft und die Todesfallrate 2% beträgt (hier). Allerdings sollte man an diesen vorsichtigen Optimismus ein Fragezeichen machen – denn in Afrika, das mit China wirtschaftlich eng verbunden ist, startet die Epidemie erst gerade (hier) – und Bill Gates warnt vor zehn Millionen Toten dort (hier). Hoffen wir mal, dass das Szenario (vor unserer Haustür) sich so nicht realisiert. Denn auch so stellen sich die ersten realen wirtschaftlichen Effekte ein: Apple muss seine Umsatz-/Ertragserwartungen zurückschrauben – weil es in China an Kunden (Demand-Side) und Teilen (Supply-Side) fehlt (hier). China verschiebt die wichtigste Automesse (hier) und nicht nur deswegen dürfte der (deutsche) Automobilbau leiden (hier), etc. pp. Die Frage ist halt, ob diese Negativ-Effekte nach dem Abflauen der Epidemie wieder aufgeholt werden können – wir also zumindest im 2. Halbjahr einen Boom erleben werden.

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Morning Briefing 9. Januar 2020 – Cum Ex // Umsatzsteuer // AWO

Guten Morgen,

Schaut man sich die bisher verhaltene Reaktion von Herrn Trump zu den Revanche-Schlägen des Iran an (hier), dann scheint vieles auf eine zumindest zwischenzeitliche Entspannung in diesem Konflikt hinzudeuten. Der DAX erreichte am Morgen denn auch ein Zwei-Jahres-Hoch (hier).

Dagegen stehen die Zeichen im „Cyber-Raum“ wohl eher auf Sturm, wie der neuerliche Angriff auf deutsche Banken zeigt (hier; im MB gestern (hier) hatte ich auch schon auf einen Angriff verwiesen). Machen wir uns nichts vor, bei einem längeren durch ein IT-Problem ausgelösten Stillstand im Bankenwesen dürften die wirtschaftlichen Auswirkungen enorm sein.

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Morning Briefing –12. Dezember 2019 – Geldwäsche // Steuertransparenz // Cum Ex

Guten Morgen,

Geil ist ja, wenn Politiker sich gegenseitig behumsen: So gerade im Untersuchungsausschuss gegen die ehemalige Verteidigungsministerin von der Leyen – in dem scheinbar reihenweise geschwärzte Akten kursieren (hier). Oder demnächst wahrscheinlich zu beobachten im U-Ausschuss gegen Herrn Scheuer – der sich keiner Schuld bewusst ist, aber die Arbeit des Ausschusses „begleiten“ und „keine Unterlagen zurück halten“ will (hier).

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