Morning Briefing – 20. Juni 2019 – Commerzbank // Baltimore // Codes // Telegramm

Guten Morgen,

Wie zu erwarten, hat gestern auch die Fed Zinssenkungen in Aussicht gestellt (hier). Na, dann kann das „Race to the Bottom“ der Zinsen ja anfangen. Ich wette, dass wir Negativzinsen sehen werden, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können (natürlich nur für die Banken, nicht für uns Plebs….). -2%? -4%? Wer bietet weniger?

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Morning Briefing – 15. April 2019 – Steuern // Mittelstand // Drehtür

Guten Morgen, 

Passend zum in der letzten Woche geschilderten (globalen) Krisen-Dreisprung „Leveraged Loans // Zombification // Japanification“ kommentierte Die Welt zum Wochenende dann den „Abgesang auf Deutschland“ in der Business Week. Und tatsächlich sieht es aktuell nicht so gut aus in Deutschland: So durfte die Bundesregierung ihre Wachstumsprognose für 2019 gleich wieder halbieren (hier) und – auch wenn man diesen Indikator mit Vorsicht genießen sollte – die Insolvenzen stiegen zu Jahresbeginn erst einmal kräftig an (hier).

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Morning Briefing 18. März 2019 – Brexit // UK-Wirtschaft // Interserve

Guten Morgen, 

Noch 11 Tage und der Rest von heute – bis das Theater ein Ende haben wird. Mittlerweile kristallisiert sich in Pressartikeln vermehrt heraus, was ich schon in meiner Jahresprognose Anfang Januar (hier, s. Ziffer 2) vorhergesagt habe – Frau May könnte den Brexit schlicht „zurücknehmen“.  Die EU könnte aber auch einer sehr langen „Reflexionsphase“ zustimmen – um den Boden für eine zweite Volksabstimmung befragen – die dann (wie zuvor in Irland und Frankreich) ganz im Sinne der EU ausgeht…

Zuletzt hatte ich am 13. März darüber berichtet (hier) – die (bis gestern inoffizielle) „Eheanbahnung“ zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank. Jetzt ist es offiziell (hier) – und das Trommelfeuer der Kritik geht richtig los (z. B. hier). Aber, wie ich ebenfalls in meiner Jahresprognose (s. Ziff. 9) schrieb:

Die Deutsche Bank wurde nach Aufdeckung eines weiteren Skandals mit der Commerzbank zwangsfusioniert und die neue „Deutsche Commerzbank“ mit einer staatlichen Einlage von Euro 10 Mrd. zwangskapitalisiert. Dabei machte sich die Bundesregierung die Erfahrung bei ähnlichen Zwangsfusionen im Laufe des Jahres in Italien zu eigen…

So wird es kommen – und die 10 Mrd. wären noch billig, das (im MB vom 13. März näher nachgezeichnete) Derivatebuch wird noch viel teurer werden…

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Morning Briefing – 13. März 2019 – Deutsche Commerzbank // Banker // TLTRO

Guten Morgen, 

Noch 16 Tage und der Rest von heute…. Wie sagt man so schön? „Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.“ Angesichts der erneuten Niederlage für Frau May mit ihrem „Deal“ gestern (hier) erscheint dieses Bonmot nicht unpassend. Aber, gemach, heute wird es eine Abstimmung über einen „harten Brexit“ geben und (so diese auch scheitert, wovon auszugehen ist) Donnerstag wird dann über eine Verlängerung der Zweijahresfrist des Art. 50 EUV entschieden (s. dazu näher hier). Ich gehe mal davon aus, dass die Briten am Donnerstag in die Verlängerung gehen. Und da die ja seit der letzten Fußball-WM auch keine Angst mehr vorm Elfmeter-Schießen haben, kann diese Veranstaltung noch ganz schön lange dauern….

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Morning Briefing – 23. Januar 2019 – NordLB // Deutsche Commerzbank // N26

Guten Morgen,

„Die Notenbanker haben ihr Geld verschossen“ – wie Die Welt zu Recht aus Davos meldet. Aber scheinbar nicht nur die. Auch die deutschen Banken sind seit der letzten Finanzkrise eher nicht so auf Vordermann gebracht worden. Eher scheint es, wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen, dass auch in Deutschland italienische (Banken-)Verhältnisse drohen. Das wird in der jetzt drohenden Finanzkrise 2.0 bestimmt noch spannend…  „Morning Briefing – 23. Januar 2019 – NordLB // Deutsche Commerzbank // N26“ weiterlesen

Morning Briefing 13. Dezember 2018 – Deutsche Bank // US Banken // US Fed

Quelle: Schatzi
Quelle: Schatzi

Guten Morgen,

Die englische Premier-Ministerin hat das gestrige Misstrauensvotum überstanden (hier), aber wenn das alles einem Plan folgt, wie ein Forist behauptet, dann erschließt der sich mir nicht so ganz. Aber vielleicht will May mit der ständigen Zuspitzung tatsächlich Zugeständnisse der EU erpressen (Nach dem Motto: „Seht her, wenn ihr nicht nachgebt, dann gibt es hier das volle Chaos“). Wenn die EU aber nachgibt, dann dürften die einzelnen Regierungschefs erneut einen Zuwachs der sog. „Populisten“ zu verzeichnen haben. Langfristig betrachtet dürfte es angesichts dieser Kapriolen aber nicht nur für englische Parlamentarier schwierig werden, ihr Volk von irgendwas zu überzeugen.

Die Börsen weltweit sind zumindest zwischenzeitlich auf Erholungskurs, so nähert sich der DAX sogar wieder den 11.000 Punkten (hier). Aber, ob das eine nachhaltige Entwicklung ist, würde ich bezweifeln, wie auch die nachfolgende Betrachtung zu Banken zeigt:  „Morning Briefing 13. Dezember 2018 – Deutsche Bank // US Banken // US Fed“ weiterlesen

Morning Briefing – 12. Oktober 2018 – Banken Special

IMG_5632 (2)(Quelle: Schatzi)

Guten Morgen,

Nun ja, crasht es oder nicht? Urplötzlich sind die Gazetten voll von entsprechenden Mutmaßungen (noch ganz gut, aber warum ist das nicht letzte Woche erschienen?, Die Welt, hier). Aber, wie es ein Forist so richtig schrieb: mittlerweile ist das Thema monokausal: Wenn die Fed die Zinsen weiter erhöht, wird das über Devisen- und Anleihemärkte seinen Niederschlag in den Börsen finden, wenn die Fed die Zinsen nicht weiter erhöht oder gar senkt (oder QT verlangsamt), dann nicht. Auf diese eine einfache Formel dürfte sich die Crash-Wahrscheinlichkeit mittlerweile bringen lassen. „Morning Briefing – 12. Oktober 2018 – Banken Special“ weiterlesen