Carmageddon – Konturen werden erkennbar

Zwar hat sich die im Oktober 218 aufgezeigte negative Entwicklung der US-Verkaufszahlen (hier) bis Dezember wieder relativiert, weltweit aber scheint der Automarkt in die Rezession einzutreten, wie die nachfolgenden Daten zeigen:

Die gute Nachricht: Die Verkaufszahlen von Neuwagen in den USA haben in 2018 nach vorläufigen Zahlen um immerhin 0,6% auf 17,33 Mio. zugenommen (hier). Aber – erstens: Die Kaufpreise gerade für einfache, billige Gebrauchtwagen steigen an (hier), ein Zeichen dafür, dass die Autohersteller mit ihrem einseitigen Wetten auf (bislang) margenstarke SUV’s (näher dazu hier) alle auf dasselbe Pferd setzen – und damit über kurz oder lang auch in diesem Bereich vor einem ruinösen Preiskampf stehen werden.

Aber – zweitens: Weltweit sinkt die Autoproduktion wohl um zumindest 0,8% (hier) – insbesondere der chinesische und der europäische Markt schwächeln. Und dieser weltweite Rückgang schlägt schon voll auf die US-Autobauer durch: So will GM acht Produktionsstätten schließen (hier). Hätte GM die USD 14 Mrd., die es für Aktienrückkäufe eingesetzt hat, für Forschung & Entwicklung ausgegeben, könnte es nun vom Boom der alternativen Antriebe profitieren…

Gerade der Rückgang der Verkaufszahlen in China muss den Autobauern weltweit Kopfzerbrechen bereiten – denn ein Rückgang hier dürfte sich – schon wegen der schieren Zahl potentieller Käufer – weltweit nirgends so einfach kompensieren lassen. Für die weltweite wirtschaftliche Entwickung in 2019 bedeutet das nichts Gutes…

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