Morning Briefing – 4. März 2019 – Zeitungen // DuMont // Relotius II // Öfftl.-rechtl.-Rundfunk

Guten Morgen,

In „interessanten“ Zeiten, wie diesen ist Information und Erkenntnis eine wichtige Währung. Um so wichtiger wäre eine „4. Gewalt“ auf der Höhe der Zeit – gut informiert, neutral, bissig, etc. Schon die Tatsache, dass dieser WIRTSCHAFTSblog jetzt bereits zum DRITTEN Mal in diesem Jahr (zuvor hier und hier) ein (nur wenig verdecktes) Journalismus-Special zum Frühstück serviert, spricht leider über den tatsächlichen Zustand der (deutschen) Medien-Welt Bände. Angesichts des wirtschaftlichen Niedergangs der Printmedien stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll. Angesichts der Schlammschlachten zwischen verschiedenen Protagonisten (s. nur Tichy gegen Redaktionsnetzwerk Deutschland hier oder Achse des Guten gegen Süddeutsche hier) dürfte eine inhaltliche Neubestimmung im Sinne einer wirklichen „4. Gewalt“ Not tun.

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Morning Briefing 19. Februar 2019 – Framing // Ja-Sager // Widerstandsbewegung

Guten Morgen,  

So, heute leicht später – weil ich noch mit Schatzi das erste nachfolgende Thema diskutieren musste („Framing“). Zum einen ist Framing tatsächlich banal, denn die Erkenntnis, dass Wortwahl und Kontext die Wahrnehmung des die Botschaft vernehmenden beeinflussen, hätte auch mal wieder die berühmt-berüchtigte schwäbische Hausfrau an ihrem Küchentisch von sich geben können („Framing“ auf schwäbisch klingt bestimmt witzig…). Nicht banal, sondern extrem verstörend ist aber, wie die Medien scheinbar mit diesem Thema umgehen. Gerade nach Relotius (Sie erinnern sich, dass war der Lügner vom Spiegelhier?) werde ich doch zunehmend sensibler, was die Medienlandschaft angeht. 

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Morning Briefing –18. Januar 2019 – Journalismus Special – die zweite…

Guten Morgen,

Ja, ich weiß, ich sollte meinen Titel „Morning Briefing“ angesichts der ganzen „Specials“ gleich abschaffen. Aber in der letzten Nacht habe ich drei interessante Artikel über die Medienentwicklung in Deutschland gelesen. Wer weiß, vielleicht haben die Nachwirkungen um die Kölner Silversternacht und Relotius doch ein gutes – nämlich mal die Reflexion über die eigene Rolle und Fehler. Gab es sporadisch auch schon vorher mal (s. hier), aber vielleicht wird es jetzt eine Bewegung. Dabei sollte man allerdings unterscheiden zwischen Selbstkritik (Herr Döpfner) und durch vorgebliche Selbstkritik versuchte Ablenkung (Sascha Lobo). Wenn allerdings Verdacht des „relotierens“ bei den öffentlich-rechtlichen auftaucht (WDR, alles unten kommentiert), spricht das (noch) nicht wirklich für die von Herrn Döpnfer angesprochene „Katharsis“.  „Morning Briefing –18. Januar 2019 – Journalismus Special – die zweite…“ weiterlesen

Morning Briefing – 14. Januar 2019 – Journalismus-Special

Guten Morgen,

Derzeit reiht sich ja echt Special an Special, aber derzeit ist auch extrem viel los – und das zu dieser Jahreszeit.

Im Rahmen dieses Blogs beschäftige ich mich ja auch immer wieder mal mit den Medien und Journalismus (hier) – so als Blogger sollte man sich ja auch mal die „Konkurrenz“ anschauen. Ich bin kein Freund von platten Vorwürfen, wie „Lügenpresse“ (s. hier), aber  was ich da derzeit sehe, lässt mich echt zweifeln….  „Morning Briefing – 14. Januar 2019 – Journalismus-Special“ weiterlesen

„Konstruktiver Journalismus“ – Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Zeitung

Neulich hat der Journalist Christoph Lemmer unter dem Titel „Konstruktiver Journalismus – Die Selbsttötung der Informationsmedien“ recht pointiert Stellung zu den Aufgaben des Journalismus genommen und dem sog. „konstruktiven Journalismus“ eine Absage erteilt. Da ich selber in diesem Blog versuche, genau diesem journalistischen Stil zu folgen (s. hier) natürlich Grund genug, mich näher mit der Kritik Lemmers zu beschäftigen. „„Konstruktiver Journalismus“ – Selbstmord aus Angst vor dem Tod?“ weiterlesen

„Wutjournalisten“ contra „Wutbürger“ – ob das was bringt?

Zeitung BR

Seit neuestem scheint der Kampf zwischen den Medien und dem Teil der Bevölkerung, den man für den oder die „Wutbürger“ hält, voll entbrannt zu sein. So versuchte sich neulich die Journalistin Susanne Gaschke in einer eher simplen Erklärung des Phänomens der Wutbürger: „„Wutjournalisten“ contra „Wutbürger“ – ob das was bringt?“ weiterlesen

Medienmacht – was ist dran am Vorwurf der „Lügenpresse“?

Zeitung BR

Nicht erst seit der (scheinbar bewusst) verzögerten Berichterstattung über die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln hat die AfD mit Ihrem Vorwurf der „Lügenpresse“ Oberwasser (googeln Sie mal „Unabhängigkeit der Medien„!). Aber wie wichtig sind unabhängige Medien und was ist tatsächlich dran am Vorwurf, dass die Medien gesteuert und manipuliert seien? „Medienmacht – was ist dran am Vorwurf der „Lügenpresse“?“ weiterlesen