Noch 13 Tage und der Rest von heute bis zum Brexit – und scheinbar haben sich Mr. Johnson und die EU zu einem Kompromiss durchgerungen (hier). Der Backstopp ist weg, sprich, die EU hat den Kottau geleistetet, den sie Frau May immer verweigert haben. Sprich, der Populist könnte, wenn nicht eines der 27 EU-Mitglieder oder das britische Parlament ausflippt, im Endeffekt „siegen“. Tolle Show. Hätte man auch früher haben können.
„Morning Briefing 18. Oktober 2019 – Wasserstoff // Batterien // Recycling“ weiterlesenAutor: -tz
Morning Briefing – 17. Oktober 2019 – Wettbewerbsfähigkeit // Unternehmensgründungen // Berlin
Guten Morgen,
Erinnern Sie sich noch, an die Zeit, in der die EU-Kommission Europa zur „wettbewerbsfähigsten Region“ der Welt machen wollte (hier)? 15 Jahre ist das her und – wie auch die nachfolgenden Snippets zeigen werden – die EU ist seit dem wesentlich in der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und China zurückgefallen. Deutschland fällt dabei einmal mehr als Betonanker in dieser Entwicklung auf:
„Morning Briefing – 17. Oktober 2019 – Wettbewerbsfähigkeit // Unternehmensgründungen // Berlin“ weiterlesenThe German economy in September 2019 – plateau already?
Although some indices have improved since August (cf. my earlier report, here), the overall picture of the German economy is still grim. Is this the highly awaited plateau or rather a short breathing-space due to the annual „autumn recovery“? Before trying to answer this question, let’s look into the German economy in more details:
„The German economy in September 2019 – plateau already?“ weiterlesenIn eigener Sache: „BIP Deutschland 2020: -0,4% – realistisches Szenario für die Unternehmensplanung?“
Unter diesem Titel hatte ich Gelegenheit, im Rahmen einer Key-Note anläßlich des Sommerforums des Corporate Finance Institut Wildau e.V. am 19. September 2019 zur potentiellen Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahre 2020 Stellung zu nehmen.
„In eigener Sache: „BIP Deutschland 2020: -0,4% – realistisches Szenario für die Unternehmensplanung?““ weiterlesenMorning Briefing 16. Oktober 2019 – Repo // Leveraged Loans // EZB
Guten Morgen,
Noch 15 Tage und der Rest von heute bis zum Brexit – und möglicherweise könnte es vielleicht eine Lösung für den „harten“ Backstop in Nordirland geben. Kleines Problem: Selbst wenn Mr. Johnson und die EU eine Lösung finden, heißt das nicht, dass es dann einen (wie auch immer gearteten) Soft Brexit gibt. Denn Mr. Johnson hat keine Mehrheit mehr im Parlament (hier). Es bleibt also spannend.
„Morning Briefing 16. Oktober 2019 – Repo // Leveraged Loans // EZB“ weiterlesenMorning Briefing – 15. Oktober 2019 – Airlines-Pleiten-Special
Guten Morgen,
Zwar beherrschen die Pleiten von Thomas Cook & Töchtern derzeit die (deutsche) Medienlandschaft, aber im „Windschatten“ dieser Pleiten sind noch andere europäische Fluggesellschaften (wirtschaftlich) „abgestürzt“, wie die nachfolgende Übersicht zeigt. Ob diese Zusammenbrüche auch gleich ein Indikator für eine kommende Rezession sind, wie Zerohedge meint (hier), muss sich zeigen, aber beachtenswert ist diese Entwicklung allemal. Sowohl die spanische Regierung (hier), als auch die EU-Kommission (hier) beginnen aber schon, Rettungspakete für die Tourismus-Industrie zu schnüren.
„Morning Briefing – 15. Oktober 2019 – Airlines-Pleiten-Special“ weiterlesenMorning Briefing 14. Oktober 2019 – Wirtschaftskriminalitäts-Special
Guten Morgen,
Zum Wochenschluss schloss der DAX 350 Punkte höher (hier) – nachdem Politiker (!) „Fortschritte“ beim Brexit und beim US-China-Handelskrieg verkündet haben. Während alternative Medien unisono auf die Unverbindlichkeit derartiger Erklärungen verweisen (z.B. hier) – ihnen also nicht über den Weg trauen, ist z.B. der „Gute-Laune-Bär“ der deutschen Wirtschaft wieder mal als Euphoriker unterwegs (hier). Anstatt entweder mal mögliche andere Motivationen zu eruieren: „Buy the rumors, sell the news“ – würde bedeuten, dass die „Algos“ (gemeint sind die Algorithmen, die mittlerweile 70% des Handels ausmachen (hier), die Aktien bei den ersten Anzeichen für eine positive Entwicklung aufkaufen – und bei Eintritt sofort verkaufen, was dann zu skurilen Kursverläufen führt (wenn man die Regel nicht kennt). Oder, dass es schlicht um einen „Crack-up-Boom“ handelt (hier)….
„Morning Briefing 14. Oktober 2019 – Wirtschaftskriminalitäts-Special“ weiterlesenMorning Briefing 11. Oktober 2019 – Indien-Special
Guten Morgen,
Nachdem ich ja gestern mit meiner Prognose, dass die „Einhorn/IPO“ Blase geplatzt ist (hier), noch relativ sicheren Boden unter den Füssen haben dürfte, schaut das bei meinem nächsten „Blasen-Platzer-Kandidaten“ doch schon etwas unsicherer aus: Indien als „Schwarzer Schwan“ der Weltwirtschaft? Hätte ich dann auch komplett übersehen, aber die nachfolgenden Meldungen gaben tatsächlich zu denken:
„Morning Briefing 11. Oktober 2019 – Indien-Special“ weiterlesenMorning Briefing – 10. Oktober 2019 – „Blasen-Platzer“-Special
Guten Morgen,
Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: Der Hype um die „Einhörner“ dürfte spätestens mit dem spektakulären Scheitern des IPO von WeWork zu Ende und die „IPO-Blase“ geplatzt sein. Keine guten Nachrichten also aus diesem Marktsegment, wie die nachfolgenden Snippets verdeutlichen:
„Morning Briefing – 10. Oktober 2019 – „Blasen-Platzer“-Special“ weiterlesenMorning Briefing 9. Oktober 2019 – Verschuldung // Zinsen // EZB // Repo
Guten Morgen,
Angesichts der sich zusehends verschlechternden Konjunkturaussichten und gleichzeitig offensichtlicher Liquiditätsprobleme zumindest im US-Interbanken-Markt (s. zu Repos sogleich wieder unten) greift Fed-Chef Powell schon wieder in die monetäre Trickkiste und unterstreicht noch einmal kommende Zinssenkungen und die erneute Ausweitung der Fed-Bilanz („QE 4“, hier).
Schaut man sich das heutige Potpourri zur Verschuldung, Zinsen und Zentralbanken (und ihre Rolle als „Liquiditätsversorger der letzten Instanz“ genauer an, dann kristallisiert sich gerade angesichts der vielseitig kommentierten „Repo-Aktion“ auf, dass die Politik der Notenbanken am Ende sein dürfte. Klar können die neuen „Masters of the Universe“ (wer war denn das vor den Zentralbankern?) mit noch tieferen (Negativ-)Zinsen oder gar Mitteln der „Modern Monetary Theory“ (dazu würde z.B. Helikoptergeld gehören, s. dazu aktuell Daniel Stelter, hier) die Illusion der Funktionsfähigkeit der Wirtschaft noch aufrechterhalten – und werden dies auch tun. Vielleicht sogar noch über Jahre. Aber dadurch wird die Falltiefe einfach nur noch höher.
„Morning Briefing 9. Oktober 2019 – Verschuldung // Zinsen // EZB // Repo“ weiterlesen


