Morning Briefing 16. September 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen,  

Nun ja, wenn an den Vorwürfen gegen Grenke etwas dran sein sollte (hier), dann kann ich die Hoffnung von gestern, dass sich unter den deutschen Unternehmen nicht doch noch ein „Wirecard“ oder „Nikola“ verbirgt (hier) wohl gleich begraben…. 

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Morning Briefing 23. Juli 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen

Während der Spiegel tönt „Europa macht es besser“, schickt sich gerade das EU-Parlament an, das mühsam geschnürte Rettungspaket wieder aufzumachen (hier). Und tatsächlich hat das Einschreiten des EU-Parlaments mal wieder gute Gründe (die dem Spiegel Getöse diametral entgegenstehen): „Gespart haben die [Regierungs-]Chefs fast ausschließlich bei Programmen, die Europa fit für die Zukunft machen sollen: Forschung, Bildung, Digitalisierung, Klimaschutz, Migration und Gesundheit.“ – wie das Handelsblatt mal in einem selten guten Artikel herausarbeitet. Das ganze „Rettungspaket“ entpuppt sich mehr und mehr lediglich als Konsumfinanzierung.

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Morning Briefing – 11. Juni 2020 – Cyber-(Blackout-) Special

Guten Morgen,

Zwar haben die Wirtschaftsweisen ihre Prognose weiter abgesenkt – und sehen nun ein Minus beim deutschen BIP zwischen 6% und 7% für 2020 voraus (hier). Das ist aber eigentlich nur ein laues Lüftchen gegen das, was die OECD heranbrausen sieht: Zwar sieht diese Institution für Deutschland „nur“ ein Minus von 6,6% voraus, aber die Weltwirtschaft soll auch um 6% schrumpfen, einige Volkswirtschaften sogar um 30% (hier). Mir allerdings ein Rätsel, wie die exportabhängige deutsche Wirtschaft angesichts des Absturzes in 2021 wieder wachsen sollen. Aber nun gut, ich bin ja auch kein Experte…

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Morning Briefing 27. März 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen,

Am Anfang der Coronakrise war die Politik das Problem, weil sie keine Ahnung von Virologie hat. Nun regieren die Virologen, die leider wenig von Wirtschaft verstehen.“ Mal eine selten reflektierte Äußerung im Hurrablatt der deutschen Wirtschaft (hier). Derzeit stehen wir im Wettbüro und haben eine Trifecta ersten Ranges laufen. Die Frage ist bei diesem „Rennen“ allerdings nicht, wer als erster durchs Ziel kommt, sondern wie viele der drei nun folgenden „Zieleinläufe“ wir überhaupt verkraften können: Die (tödlichen) Folgen des Virus, die kommende Rezession und/oder die – aus beidem folgende – gesellschaftliche Zerreißprobe.

Die Antwort darauf wird maßgeblich von den Politikern abhängen, die sich mit dem „Corona-Folgen-Abmilderungsgesetz“, im Wege eines Ermächtigungsgesetzes – zumindest was den ersten Zieleinlauf angeht – selbst in die Lage gebracht haben, dass ihnen bei einem Versagen die Ausreden ausgehen werden. Wenn mit der Pandemie der erste „Läufer“ im „Ziel“ ist, wird Herr Drosten durch einen „Wirtschaftsexperten“ ersetzt werden, so viel dürfte sicher sein. Aber, im Gegensatz zu Viren läuft die Wirtschaft nicht „wie ein Uhrwerk ab“ (Originalton Herr Kekulé), sondern „More often than not, business is smell, feel and touch as much as or more than numbers.“, wie Jack Welch zu sagen pflegte. Ich hoffe, dass die Politiker das ebenfalls begreifen, bereite mich aber als Sanierungsberater schon mal auf die Triage von Unternehmen beim zweiten Zieleinlauf vor. Und erst danach werden die gesellschaftlichen Folgen richtig zum Tragen kommen.

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Morning Briefing – 16. März 2020 – Cyber // Blackout // Äußere Sicherheit

Guten Morgen,

So, angesichts der nun auch in Deutschland steigenden Fallzahlen (Stand 08:30 Uhr: 5.813 Infizierte / 13 Tote) greift die Politik durch und „zündet“ eine die Wirtschaft stützende Bazooka (hier), schließt die Grenzen zum Ausland (hier) und Schulen (hier) und verbietet alles Mögliche (hier). Die Dynamik der Lageeentwicklung (das „P“-Wort will ich mal nicht in den Mund nehmen), erkennt man unschwer daran, dass am Dienstag letzter Woche noch ernsthaft darüber diskutiert wurde, das Fußballspiel Union vs. Bayern vor vollen Rängen zu zeigen (hier) und (bis auf die „Bazooka“) alle vorgenannten Entscheidungen erst über das jetzt hinter uns liegende Wochenende getroffen wurden. Die Frage ist, auf welcher Grundlage und mit welcher Überlegtheit diese Entscheidungen getroffen wurden, bzw. welchen Einfluss die Infizierung einiger Mitglieder der politischen Klasse mit dem Virus (hier) auf diese Entscheidungen hatte. 

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Morning Briefing 17. Februar 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen,

Während der Coronavirus sich weiter austobt (Status Infizierte / Tote: rund 70.000 / 1.670, sehr gute Übersicht von John Hopkins hier), nehmen auch die Computer-Viren weiter zu, wie das nachfolgende Special zeigt:

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Morning Briefing 29. Januar 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen,

6.049/131 – das ist der aktuelle Status der Coronavirus-Infektionen und der Todesfälle. Zum Vergleich: Freitag (also vor 5 Tagen!) war der Status noch bei 870/26. Damit hat der Virus angeblich schon die Zahlen der SARS-Epidemie getoppt und die Frage – neben den menschlichen Dramen, die sich derzeit abspielen – ist, ob das der Black Swan ist, der die Weltwirtschaft in die Krise stürzen wird (hier).

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Morning Briefing – 8. Januar 2020 – Kiel // Gießen // Maastricht

Guten Morgen,

Für die Beurteilung, ob „Nach Irans Vergeltung ein heißer Krieg mit den USA droht„, wie das Handelsblatt meint, oder ob der Angriff des Iran auf amerikanische Stützpunkte im Irak tatsächlich „ein Zeichen der Entspannung“ sei, wie Herr Asselborn in der Welt meint, ist es noch zu früh. Deswegen überlasse ich die Beurteilung Ihnen, meinen Lesern. 

Nachdem gestern eine „IT-Panne“ den Wertpapierhandel bei 1288 Banken (!) lahm legte (hier),  richten sich die bangen Blicke wieder auf die Sicherheit im und des Internet. Nicht zu Unrecht, wie das folgende schlecht verkappte „Cyber Crime Special“ zeigt.

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Morning Briefing 30. Oktober 2019 – Cyber Crime Special

Guten Morgen,

Nun ja, auch wenn es eigentlich bitter ist: es entbehrt schon nicht einer gewissen Ironie, dass uns aller „Digitalminister“ bei einer Digitalisierungskonferenz im wahrsten Sinne des Wortes „auf die Nase fällt“ (hier). Zwar kann ich seine „Digitaisierungs-Staatssekretärin“, Frau Bär, verstehen, wenn sie über die entsprechende Häme im Netz „abkotzt“ (hier). Allerdings – und darauf reite ich schon seit einiger Zeit rum (hier, s. Kommentierung bei „Respektrente“) – ist die Relation zwischen den konsumtiven und den investiven Aufwendungen im Staatshaushalt so weit aus der Balance geraten, dass Deutschland ob des dadurch entstehenden Rückstands im globalen Wettbewerbs insgesamt noch viel schmerzhafter auf die Nase fallen dürfte. Dies zeigt sich auch im nachfolgenden Cyber-Crime-Special, bei dem die öffentliche Verwaltung in Form des Berliner Kammergerichts ein sehr unrühmliches Beispiel abgibt (ich sage nur: Windows95!). Deswegen: Gute Besserung, Herr Altmaier! Wir brauchen Sie gesund und tatendurstig.

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Morning Briefing 14. Oktober 2019 – Wirtschaftskriminalitäts-Special

Guten Morgen,

Zum Wochenschluss schloss der DAX 350 Punkte höher (hier) – nachdem Politiker (!) „Fortschritte“ beim Brexit und beim US-China-Handelskrieg verkündet haben. Während alternative Medien unisono auf die Unverbindlichkeit derartiger Erklärungen verweisen (z.B. hier) – ihnen also nicht über den Weg trauen, ist z.B. der „Gute-Laune-Bär“ der deutschen Wirtschaft wieder mal als Euphoriker unterwegs (hier). Anstatt entweder mal mögliche andere Motivationen zu eruieren: „Buy the rumors, sell the news“ – würde bedeuten, dass die „Algos“ (gemeint sind die Algorithmen, die mittlerweile 70% des Handels ausmachen (hier), die Aktien bei den ersten Anzeichen für eine positive Entwicklung aufkaufen – und bei Eintritt sofort verkaufen, was dann zu skurilen Kursverläufen führt (wenn man die Regel nicht kennt). Oder, dass es schlicht um einen „Crack-up-Boom“ handelt (hier)….

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