Corona – Modelle – alles Quark(s) oder was?

Und wieder lagen die Modellierer falsch. Während die Modellierer des RKI noch am 2. Dezember 2021 für den 22. Dezember eine (ansteigende) Belegung der Intensivbetten mit 5.700 Corona-Patienten voraussagten (hier, S. 15). Tatsächlich aber lag die Zahl der Intensivpatienten am 22. Dezember 2021 aber bei „nur“ 4.474 Patienten (hier, ebenfalls S. 15). Diese Falscheinschätzung (s. dazu die Kritiken von Herrn Gersemann hier und Frau Schröder hier) reihen sich ein in eine immer länger werdende Liste von Fehlprognosen (s. nur hier zu einem Bericht des MDR vom 19. November 2021 über eine Prognose, die bei fehlenden Maßnahmen von in der Spitze bis zu 3,5 Mio. gleichzeitig Infizierten bis Juni 022 ausging – ohne allerdings die jetzt bekannte Omikron-Variante auch nur zu benennen).

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Impfstoffbeschaffung – es geht auch anders

Nachdem die Impfstoffbeschaffung der EU und insbesondere Deutschlands in der Luft zerrissen wurde (s. nur das Buch „Ausbruch“, hier), werfe ich, bevor dieses Wissen im Nirwana der Geschichte untergeht und in Anbetracht von „Hera“, noch mal einen Blick auf das Vorgehen bei der Beschaffung von Ländern, die ganz besonders schnell beim Impfstart waren, nämlich die USA, GB und Israel:

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Corona – Intensivbetten – ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt?

Wir erinnern uns, ein Argument für die (heute auslaufende) Bundesnotbremse war die drohende Überlastung des deutschen Gesundheitssystems (hier) und insbesondere die stark zurückgehende Zahl an Intensivbetten. Das Thesenpapier einer Sachverständigengruppe (=Wissenschaftler!) wies dann aber auf einige Ungenauigkeiten beim sog. „DIVI-Intensivregister“ hin, das die Auslastung der Intensivbetten ausweist. Die  Nachbetrachtung der dann ablaufenden „Diskussion“ spricht Bände:

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In eigener Sache: Podcast – „Weitblick, Krisenmodus und Leadership“

Nachdem Semir Fersadi mir schon bei meinem Durchbruch als Vortragsreisender in Sachen Krisenfrüherkennung im Rahmen seines Veranstaltungsformats „halbsieben“ verholfen hatte (s. dazu hier und kürzlich hier), bot er mir dann gestern Gelegenheit, mich im neuen hippen Format des Podcasts mit ihm über Krisen im allgemeinen und bei Unternehmen und die Rolle von Führung bei der Lösung derartiger Krisen zu unterhalten.

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Corona – bleibt die „Wahrheit“ (mal wieder) auf der Strecke?

Schaut man sich die aktuelle „Öffentlichkeitsarbeit“ gerade der konservativen Politiker in der GroKo an, kann man eigentlich nur besorgt die Stirn runzeln:

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Corona – Kontrollillusion

(Der folgende Post erschien zunächst als Morning Briefing am 22. Januar 2021)

Nachdem ich ja die Woche über die Situation in den wichtigsten Ländern/Regionen beleuchtet hatte (s. zuletzt gestern hier zu Europa), wäre ja denklogisch heute Deutschland dran. Aber das Wochenende steht vor der Tür und da wollte ich dem geneigten Leser noch mal etwas zum Nachdenken mitgeben. Die Betrachtungen zu Deutschland kommen dann Montag, versprochen.

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Corona – Impfspecial

Als ich am 29. Dezember schön gechilled auf der Couch lag, ritt mich doch tatsächlich der Teufel (Esel und Eis, Sie wissen schon) und ich habe tatsächlich durch die Newsseiten „gezapped“. Prompt stieß ich auf den wenig erfreulichen Kommentar von Herrn Fleischhauer zum Stand der Impfungen gegen Corona (hier). Oha! Also weitergelesen und – oh Wunder – tatsächlich hatte Israel zu diesem Zeitpunkt nicht nur bereits über 500.000 Menschen (erst-) geimpft, sondern auch angekündigt, dass im März 2021 60% der Bevölkerung geimpft seien sollen (hier). Zu diesem Zeitpunkt waren in Deutschland „bereits fast“ 42.000 Menschen geimpft (so, völlig ironiefrei die Tagesschau (hier).

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Corona – Eigenverantwortung first

Dem regelmäßigen Leser meines Blogs dürfte meine Freiheitliebe nicht verborgen geblieben sein (s. nur die Liste hier). Dementsprechend bin ich auch kein Freund von Freiheitseinschränkungen – seien sie noch so gut gemeint – und ich glaube denn auch nicht, dass Herr „stürzt jeden Tag ein Flugzeug ab“ Söder noch mal mein Freund wird. Aber auch ich sitze ja im Glashaus, weswegen ich tunlichst nicht zu viele Stein schmeiße. Sprich, auch mir bleibt die Entwicklung der Pandemie nicht so ganz verborgen. Und, die Belegung der Intensivbetten (hier gut zu sehen), aber auch die aktuellen Todeszahlen (hier) geben mir durchaus zu denken. Damit wir  vielleicht irgendwann mal wieder die gewohnte Freiheit genießen können, sollten wir uns bis dahin an unsere eigene Nase fassen:

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Corona – Journalismus erneut auf Abwegen?

(der folgende Post ist eine leicht erweiterte Fassung des Morning Briefings vom 30. Oktober 2020)

Ich muss derzeit auf meinen Blutdruck achten – sagt mein Arzt. Schwierig in solchen Zeiten, in denen einem als Blogger und Jurist im Stundentakt der Kamm schwillt. Nachdem ich mich zuletzt an der Politik abgearbeitet habe, heute mal wieder einige meiner Aufreger aus dem journalistischen Bereich:

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