Weihnachts-Briefing – 21. Dezember 2022 – Was war? Was bleibt? Was kommt?

Was war das für ein Jahr!?!

Dieses Jahr war für mich nicht nur als Blogger hart. Der „Vorlauf“ und der Beginn des widerrechtlichen Angriffs auf die UKR haben mich tief betroffen hinterlassen. Noch mehr getroffen hat mich allerdings der bestenfalls als larmoyant zu bezeichnende Umgang Deutschlands mit diesem Krieg – ich war sprachlos (hier). Es hat über zwanzig Tage gedauert, bis ich zumindest in Bezug auf die UKR meine Sprache wieder gefunden hatte – und mein gewohntes Morning Briefing zum „Fog of War“ umwidmete (hier). Nach 300 Tagen habe ich dazu gestern ein Zwischenfazit gezogen (hier).

Und nicht nur, dass ich mit meiner Parteinahme für die UKR mit wehenden Fahnen meine eigenen Maximen über den Haufen warf, nämlich die Hajo-Friedrich-Diktion, sich niemals gemein zu machen mit einer Sache (hier), nein, ich habe mich vor Wut auch selber vergessen, wie mein epischer Rant vom 2. Dezember anschaulich belegt (hier, wobei ich inhaltlich nach wie vor hinter dem Post stehe). 

Nach meinem Mission Statement (hier) soll dieser Blog allerdings auch „der Entwicklung nachhaltiger Lösungen“ dienen. Dieses Ziel – und das hat mir Schatzi wieder einmal „sauber“ vor Augen geführt – erreiche ich nicht durch emotionalisierte Posts. Eher stoßen solche Posts nachdenkliche Menschen ab. Ich selber bewundere den Stil der ehemaligen Bundesministerin Kristina Schröder, die sich schon mit Beginn der Pandemie kritisch mit den Maßnahmen der Bundesregierung auseinandersetzte, aber dabei immer freundlich blieb (s. ihren Twitter-Account hier). Da bin ich stilmäßig meilenweit von entfernt.

Sprich, wenn ich mir die Frage stelle, was bleibt, dann sollte ich sowohl über Stil, als auch Inhalt erneut nachdenken – wenn ich den Blog denn dauerhaft weiter betreibe. Denn zwar hatte ich im Vorjahr schon meinen Vorsatz aus dem Sommer 2019 (hier), doch mal etwas konstruktiver zu posten, viel häufiger umgesetzt als in den Vorjahren (s. „gute Nachrichten“ (hier) oder „Grenzgänger….“ (hier)). Gleichwohl war auch 2021 gekennzeichnet durch meine zahlreichen Warnmeldungen. Nicht umsonst habe ich ja meinen Blog mit Kriegsbeginn und der mich schockierenden „Weiter-so-Mentalität“ der Deutschen erst mal auf Sparbetrieb umgeschaltet. Denn die Warnungen fruchten nicht. So weitermachen, wie bisher, ist also keine Option. Aber eine Lösung habe ich auch noch nicht.

Im nächsten Jahr werde ich deswegen zunächst mein FoW weiter verfassen, meine Jahresprophezeiung und -prognose schreiben. Aber darüber hinaus muss ich erst mal nachdenken, wie ich weitermache  – auf jeden Fall mehr „Brand Eins“, kein oder wenig „Danisch“, das sollte das Ziel sein. Unbeschwerter muss es werden (hier). Schaun mer mal. Sie werden es erleben.

Was bleibt noch? Auf jeden Fall, DANKE zu sagen. Ihnen, meinen treuen Lesern (Alex, Jens, msc, Herr C. und Dr. L und meine Radfahrkumpels M & B – ohne Sie/Euch wäre das hier nicht der Blog, der er ist!) und: SCHATZI! Ohne dich würde dieser Blog nicht existieren (und vieles, vieles andere auch nicht!) Danke – auch für deine klaren Worte!

Schließen will ich mit einem Zitat des legendären Buckminster Fuller: “You never change things by fighting the existing reality. To change something, build a new model that makes the existing model obsolete.”

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen zunächst ein Frohes Fest sowie einen guten Rutsch in ein gesundes und hoffentlich friedlicheres Jahr 2023!

CU,

-tz

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