Morning Briefing – 14. Februar 2019 – Deutsches BIP // Italien // Venezuela

Guten Morgen, 

Oha, was müssen sich die Auguren da aus den Fingern gesogen haben: Laut brandaktueller Pressemeldung von Destatis ist das deutsche BIP im vierten Quartal 2018 nicht weiter geschrumpft, sondern bei 0,0% stehen geblieben (s. unten). Wer das angesichts der Zahlen für Produktionsentwicklung und Auftragseingänge im letzten Quartal glaubt (s. dazu die Darstellung von Wolfunten, insbesondere die vielen roten Balken am Ende des Jahres….), der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Zahlen in den folgenden Wochen weiter nach unten revidiert werden. Zur Erinnerung: In der Finanzkrise wurde der Rückgang des BIP für 2009 zunächst mit -4,8% angegeben – im Nachhinein wurde der Wert dann auf -5,6% nach UNTEN revidiert. 

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Morning Briefing 13. Februar 2019 – Germania // Condor // Deutsche Bank // Windhorst

Guten Morgen,  

Wie schon am Montag angekündigt, heute der Nachtrag der Meldungen zu Germania. Obwohl die Insolvenzzahlen zuletzt eher wie ein Stein fielen (-13,4% im November 2018, hier), häufen sich zumindest die prominenten Krisenfälle in Deutschland, wie die nachfolgenden Meldungen verdeutlichen: 

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Morning Briefing – 12. Februar 2019 – Unternehmensverschuldung // Schulden // Schulden USA

Guten Morgen, 

Zwar werden erst am Donnerstag die Zahlen zum deutschen BIP-Wachstum im vierten Quartal 2018 veröffentlicht. Selbst wenn dabei noch ein Mini-Plus herauskommen sollte, dürfte sich das Wachstumstempo nunmehr auch in Deutschland sehr verlangsamen. Dementsprechend negativ sieht der globale IFO-Index die zukünftige Entwicklung (hier). Im Umkehrschluss heißt das aber, dass die Weltwirtschaft bislang ganz ordentlich lief. Allerdings, wenn man die nachfolgenden Artikel liest, auch nur auf Grund einer ausufernden Verschuldung, gegen die sich die Risiko-Orgien der letzten Finanzkrise wie das sprichwörtliche „laue Lüftchen“ ausnehmen. 

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Morning Briefing 11. Februar 2019 – Wirecard // QuadrigaCX // Crypto

Guten Morgen,  

Kaum geht man in den Skiurlaub, geht erst mal eine deutsche Fluglinie pleite (dazu in den nächsten Tagen mehr) und die Börsen weltweit schauen eher mau in die Zukunft – bis auf Shanghai (hier). Über die Gründe dafür spekuliere ich ebenfalls in den nächsten Tagen. Heute schaue ich neben dem Absturz von Wirecard noch dem scheinbar endlosen Abstieg der Crypto-Währungen zu: 

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Morning Briefing – 1. Februar 2019 – Brexit // Italien // Venezuela

Guten Morgen, 

Konsumklima top (hier), Geschäftsklima flop (hier) – so lassen sich die Ergebnisse der neuen „Gefühls-„Indizes für Deutschland zusammenfassen. In den angeblich wirtschaftlich so starken USA dagegen floppen sowohl das Konsumklima (hier) UND das Geschäftsklima (hier und hier) – sollte uns das was sagen?

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Morning Briefing 31. Januar 2018 – AWG // Schiess // BEV

Guten Morgen,  

„Die Märkte“ haben die „Botschaft“ der Fed – sprich die Aussagen in der gestrigen Pressekonferenz (hier) – „verstanden“, was man deutlich an den positiven Kursausschlägen beim Dow Jones (+1,77%, hier), Nikkei (+1,06% hier) und Shanghai Composite (immerhin noch mit +0,35% hier) ablesen kann.  Wie Wolf of Wolfstreet in einer wie immer grandiosen Analyse (hier) herausarbeitet, versucht sich die Fed jetzt daran, die Wirtschaft stark zu reden, aber gleichwohl die Zinsen nicht weiter zu erhöhen. „Patience“ ist das neue Zauberwort – mit der der Abschwung verhindert werden soll. Kleines Problem dabei: Wenn die „Investoren“ in Aktien strömen, dann strömen sie erfahrungsgemäß aus Anleihen raus. Galt aber zumindest gestern noch nicht – da verlor der Referenzzinsatz für zehnjährige US-Staatsanleihen über einen Prozent (hier). Sollte die Fed ihren Kurs aufrecht erhalten, würde ich aber zweifeln, dass sich dieser Trend fortsetzt. 

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Morning Briefing – 30. Januar 2019 – Staatsbürgerschaft // Geldwäsche // Korruption

Guten Morgen,  

ok, nach sieben parlamentarischen Abstimmungen gestern kann Premierministerin May je nach Lesart entweder „Einmal kurz durchatmen“ oder hat gar „der EU die Pistole auf die Brust gesetzt„. Zwar beginnt Pressemeldung damit, dass Frau May jetzt in Brüssel noch einmal den sog. „Backstop“ nachverhandeln soll – das war das Ergebnis der einen Abstimmung (und wird wahlweise als Atempause oder sogar schlechte Ausgangslage für die EU beschrieben). Was viele Medien aber nicht bringen: Im Parlament fand sich auch eine Mehrheit für einen weiteren Antrag, nämlich „dass das Parlament ablehnen solle, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union ohne ein Austrittsabkommen und einen Rahmen für die künftige Beziehung verlässt“. Meine Lesart: „Wir verhandeln nach, aber wenn ihr (die EU) nicht mitspielt, dann treten wir halt nicht aus.“ Das kann ja (h)eiter werden, um mal einen alten Kalauer zu bemühen…

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Morning Briefing 29. Januar 2018 – Gerry Weber // Airlines // Insolvenzen

Guten Morgen,   

„Führende Strategen von Goldman und LBBW glauben an ein volatiles Aktienjahr“. Na super, das ist ja eine prognostische Meisterleistung, etwas vorherzusagen, was schon seit einem halben Jahr an den Märkten abläuft. Haut mich doch immer wieder vom Hocker. Wichtiger wäre doch mal darüber zu reden WARUM die Volatilität „zurückgekehrt“ ist und unter welchen Umständen sich die Schwankungen wieder beruhigen würden. Der Fear-and-Greed-Index ist z.B. gerade mal wieder bei „neutral“ angekommen  schlägt aber ansonsten wild aus (hier).

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Morning Briefing 28. Januar 2019 – China Special

Guten Morgen,   

Schon wieder ein China-Special? Ja, die aktuelle Lage gebietet es, denn die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung im Land der Mitte gibt durchaus Anlass zur Besorgnis. So sollte einem z. B. die in deutschen Medien wenig beachtete massive Kapitalinfusionen der chinesischen Zentralbank zu denken geben.

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Morning Briefing – 25. Januar 2019 – Rezession? // Exporte // Verschuldung

Guten Morgen,

Wow, das ging aber schnell – gefühlt gestern noch eine rund laufende Wirtschaft und jetzt schon eine Vollbremsung? Die Bundesregierung tritt jedenfalls schon mal ordentlich auf die Bremse und senkt ihre eigene Wachstumsprognose für 2019 auf nur noch 1,0% (hier). Im Herbst waren es noch 1,8%! Und auch Herr Draghi hat flugs Zinssenkungen der EZB erst mal ins Reich der Fabel…, äh, sorry, ins Jahr 2020 verschoben (hier) ….

Also, alles Krise, oder was?  „Morning Briefing – 25. Januar 2019 – Rezession? // Exporte // Verschuldung“ weiterlesen