Morning Briefing 13. Februar 2019 – Germania // Condor // Deutsche Bank // Windhorst

Guten Morgen,  

Wie schon am Montag angekündigt, heute der Nachtrag der Meldungen zu Germania. Obwohl die Insolvenzzahlen zuletzt eher wie ein Stein fielen (-13,4% im November 2018, hier), häufen sich zumindest die prominenten Krisenfälle in Deutschland, wie die nachfolgenden Meldungen verdeutlichen: 

Germaniahttp://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/germania-dubiose-deals-vor-der-insolvenz-a-1252315.html

https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/am-ende-fehlte-die-zeit-die-knapp-verpasste-rettung-der-germania/23967360.html

Kaum geht man in den Ski-Urlaub, schon geht die nächste deutsche Fluglinie pleite…

Condorhttps://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/reisekonzerne-tui-schliesst-gebot-fuer-condor-nicht-aus/23976156.html

Und auch beim Ferienflieger Condor scheint nicht alles so sonnig auszusehen….

Deutsche Bankhttps://www.zerohedge.com/news/2019-02-11/insane-deutsche-bank-drowning-under-soaring-funding-costs

Und ja – Folge der Ertragsschwäche dieses ehemals stolzen Geldinstituts ist natürlich, dass die Finanzierer nicht mehr zu guten Bedingungen Schlange stehen – Unternehmer können ein Lied davon singen. Das nennt man dann „Teufelskreis“.

Windhorsthttps://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/flensburger-schiffbau-gesellschaft-finanzinvestor-windhorst-rettet-flensburger-werft/23975698.html

Ok, dann warten wir mal ab, wie lange diese „Rettung“ hält… (s. zu vorherigen „Rettungen“ schon hier)

Historisch: 1883: Die Deutsche Reichsbank richtet in den größeren Städten Deutschlands Abrechnungsstellen ein, um den Banken den Ausgleich ihrer gegenseitigen Forderungen zu erleichtern (aus:https://de.wikipedia.org/wiki/13._Februar)

Ich wünsche einen guten Start in den Tag!

Viele Grüsse,  

-tz 

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