Morning Briefing 26. Februar 2020 – Medizinische Versorgung // Löhne // Sirenen

Guten Morgen,

Ok, das war dann wohl eine Fehlprognose: Entgegen meiner Vermutung gestern (hier), sind die Aktienkurse gestern nicht gestiegen, sondern deftig weiter gefallen (hier) – und auch zum Börsenstart heute sieht es nach einem weiteren Absturz aus (hier). Aber: Wie sagte ich doch: Schlechte Neuigkeiten sind gute Neuigkeiten – denn jetzt kommt das Helikoptergeld. Zwar zunächst nur in Hongkong und nur USD 1.300,- (hier und hier), aber das dürfte der Dammbruch für alle möglichen Spielarten für MMT (=Modern Monetary Theory) gewesen sein. Der Irrsinn wird jetzt methodisch zu Ende gebracht. Denn, was wird – worauf Zerohedge (Artikel im zweiten Link) zart hindeutet – wohl die Folge sein? Inflation, was sonst. Aber: Das wird dann bestimmt nicht so genannt. Und danach wills wieder keiner gewesen sein….

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Morning Briefing – 25. Februar 2020 – Wasserstoff // Batterien // Erdgas

Guten Morgen,

Wie heißt doch die neue Börsenweisheit? „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“. Und, tatsächlich: Wegen des Ausbruchs des Corona-Virus in Italien und des resultierenden Absturzes gestern (hier) werden vom Hurra-Blatt der deutschen Wirtschaft schon Nachrichten über angebliche Zinssenkungen der EZB verbreitet (hier) und auch in den USA werden „sofortige“ Zinssenkungen gefordert (hier). Da bin ich mir schon fast sicher, dass schon alleine deswegen die Kurse heute wieder steigen werden.

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Morning Briefing 24. Februar 2020 – Deutsche Wirtschaft // Produktivität // Rezession?

Guten Morgen,

And now it goes lose, wie der Fachmann sagen würde. Weniger auf Grund der weiter steigenden Zahlen von Infizierten / Toten (aktuell: 76.360 / 2.619), sondern eher, weil das Virus nun offensichtlich mit Italien auch den europäischen Kontinent erreicht hat (aktueller Stand hier). Schon im Social-Media Verkehr mit meinen Freunden steigt der Panik-Level an. Es ist jetzt eigentlich egal, wie letal der Virus ist (ich gehe bislang immer noch davon aus, dass jede „normale“ Grippewelle mehr Tote „produziert“, s. aktuell hier) – die jetzt folgende Angst dürfte so oder so zu einem „Übergreifen“ auf die Wirtschaft führen, auch in Europa, unabhängig von Lieferengpässen, die sich aus den Konsequenzen der Epidemie in China eh schon ergeben (Stichwort: Lieferengpässe).

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The German economy in January 2020 – before the virus hits

While the last „Monthlies“ pointed to a plateauing of the German economy (cf. here and here), the beginning of January marked the point where everybody began to take the threats emanating from the Corona-virus seriously. However, since the economic impact was only starting to gain traction, it is quite interesting to see how the German economy evolved prior to this crucial chain of events. But, hey, let’s look into the German economy in some more detail:

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Morning Briefing –21. Februar 2020 – China-Special

Guten Morgen,

76.727 / 2.247 – so der aktuelle Stand Infizierte/Tote durch den Coronavirus. Seitdem die chinesische Regierung eine neue Zählvariante anwendet (hier), fällt die (offizielle) Zahl der Neuinfektionen in China – während es scheinbar in Südkorea gerade so richtig losgeht (hier). Eine konkrete Antwort auf die Frage, wann die Epidemie ihren Höhepunkt erreicht, umgeht die NZZ in dem Artikel hier – verdeutlicht aber auch, warum es keine konkrete Antwort geben kann.

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Morning Briefing 20. Februar 2020 – Schuldscheine // Unternehmens-Anleihen // Leveraged Loans

Guten Morgen,

Der DAX beendet den gestrigen Handelstag mit einem neuen Rekordstand (hier), während gleichzeitig der Goldpreis auch auf ein neues (Zwischen-) Hoch steigt (hier). Wie geht das zusammen? Ganz einfach: Die „Investoren“ optimieren Dank Zentralbankgeld ihre Profite, während sie gleichzeitig (mit den Gewinnen) in Gold „investieren“ – und möglicherweise jetzt auch gewinnen. Aber im Zentrum dieser „Hausse“ steht der Glaube an den heiligen Gral der stetigen Intervention der Zentralbanken. In diesem Sinne sind dann „bad news“ (Coronavirus) „good news“, denn es wird als sicher „vorausgesehen“, dass die Zentralbanken wieder weitere Milliarden in den Markt pumpen werden.

Derweil crasht die „Realwirtschafft“, aber sowas von: Japans BIP bricht im vierten Quartal um über 6% ein (hier und hier), über Boeing, GM und Ford hatte ich gestern schon berichtet (hier) und Apple haut auf Grund des Coronavirus eine Gewinnwarnung raus (hier). Und: die Zinskurven für dreimonatige und zehnjährige US Staatsanleihen sind erneut invers (hier).

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Morning Briefing – 19. Februar 2020 – Bahn-Special

Guten Morgen,

Schon ohne den Coronavirus sah es um die Zukunft von Boeing (aktuell hier), GM (hier) und Ford (hier) nicht gut aus. Mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus dürfte die Situation nicht besser werden – vielleicht treffen ja meine entsprechenden Prophezeiungen von Anfang Januar (hier, Ziff. 4) ins Schwarze – dann hat Mr. Trump ein Problem.

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Morning Briefing 18. Februar 2020 – Cum Cum // Cum Ex // Wirecard

Guten Morgen,

73.335/1.873 – der aktuelle Status Infizierte/Tote des Coronavirus. Derzeit wird damit gerechnet, dass der Höhepunkt der Epidemie Ende Februar erreicht wird und dass mit einem Abflauen ab April zu rechnen ist (hier). Zwar hält der Chef der WHO noch jegliches Szenario für möglich, aber die aktuellen Zahlen verdeutlichen, dass die Krankheit in 80% der Fälle mild verläuft und die Todesfallrate 2% beträgt (hier). Allerdings sollte man an diesen vorsichtigen Optimismus ein Fragezeichen machen – denn in Afrika, das mit China wirtschaftlich eng verbunden ist, startet die Epidemie erst gerade (hier) – und Bill Gates warnt vor zehn Millionen Toten dort (hier). Hoffen wir mal, dass das Szenario (vor unserer Haustür) sich so nicht realisiert. Denn auch so stellen sich die ersten realen wirtschaftlichen Effekte ein: Apple muss seine Umsatz-/Ertragserwartungen zurückschrauben – weil es in China an Kunden (Demand-Side) und Teilen (Supply-Side) fehlt (hier). China verschiebt die wichtigste Automesse (hier) und nicht nur deswegen dürfte der (deutsche) Automobilbau leiden (hier), etc. pp. Die Frage ist halt, ob diese Negativ-Effekte nach dem Abflauen der Epidemie wieder aufgeholt werden können – wir also zumindest im 2. Halbjahr einen Boom erleben werden.

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Morning Briefing 17. Februar 2020 – Cyber-Special

Guten Morgen,

Während der Coronavirus sich weiter austobt (Status Infizierte / Tote: rund 70.000 / 1.670, sehr gute Übersicht von John Hopkins hier), nehmen auch die Computer-Viren weiter zu, wie das nachfolgende Special zeigt:

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Morning Briefing – 14. Februar 2020 – Gesellschafts-Special

Guten Morgen,

Die Münchner Sicherheitskonferenz läuft – und geht im aktuellen Coronavirus fast unter. Dabei fallen dort wichtige Aussage, wie z.B. die des Leiters, Wolfgang Ischinger:

Wir müssen Abschied nehmen von der Vorstellung, dass es einen Weg zurück zur Zeit vor Trump gibt. Wenn wir im November einen demokratischen Präsidenten bekommen, erwarte ich auch keine Rückkehr zu transatlantischer Glückseligkeit. Wir erleben nicht erst seit Trump Ansätze zu einer etwas isolationistischeren Außenpolitik. Das muss ein Weckruf für uns sein.“ (hier und sogleich unten).

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