So, die Kanzlerin hat gesprochen (hier) – und wir haben (entgegen meiner Prognose von gestern, hier) (noch) keine Ausgangssperre. Dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die kommt – wo die Politik doch jetzt „jeden einzelnen Bürger“ in die Pflicht nimmt – nachdem sie vorher bei der Einschätzung der und Vorbereitung auf die Krise komplett versagt hat. Beispiele gefällig? Lesen Sie mal das aktuelle Morning Briefing von Herrn Steingart (hier und Vorgestern schon hier, soviel vorweg: Der wird bei der Kanzlerin nicht mehr zum Tee eingeladen). Oder hören Sie in der Mediathek der Öffentlich-Rechtlichen nach, wie Herr Lauterbach und Herr Laschet zugeben, dass sie die „Anflutung“ bei der Pandemie unterschätzt haben (Zusammenfassung hier). Aber nur, um dann anzuführen, dass „man in der Bevölkerung den Gong noch nicht gehört hat .“ Tja, geil, von dem eigenen Komplettversagen durch Publikumsbeschimpfung ablenken. Ich habe eh noch ein Special in Vorbereitung, bei der ich mir die Leistung unserer „Spitzenpolitiker“ in der aktuellen Lage näher anschauen will. Da dürfte auch Frau von der Leyen nicht fehlen, die auch erst mal zugeben musste, dass „wir alle“ den Virus unterschätzt hätten – aber jetzt müssten natürlich harte Maßnahmen her (hier).
„Morning Briefing 19. März 2020 – Hedge Fonds // Short Seller // Versandhandel“ weiterlesenAutor: -tz
Morning Briefing – 18. März 2020 – Fehler // Lösung? // Blasenbildung
Guten Morgen,
„Niemand hat die Absicht eine Ausgangssperre zu verhängen“ (hier). Ich gebe der (restlichen) Bewegungsfreiheit in Deutschland gleichwohl nur noch 48, höchstens aber 72 Stunden – dann werden die Politiker sich wieder einem – imaginären – Druck irgendwelcher Pressehäuser beugen (s. nur hier) und angesichts des (natürlich völlig unvorhersehbaren) Anstiegs der Fallzahlen (kommt davon wenn man Exponentialismus nicht versteht, s. hier oder auch die „Logik des Misslingens“ nicht kennt) eine allgemeine Ausgangssperre als „alternativlos“ verkünden (natürlich nur, weil die Bürger so unvernünftig sind).
„Morning Briefing – 18. März 2020 – Fehler // Lösung? // Blasenbildung“ weiterlesen„2020 – Cassandras Blick in die Glaskugel“ – in Zeiten der Corona
Normalerweise veröffentliche ich um diese Jahreszeit unter der Rubrik „In eigener Sache“ meinen jährlichen „Cassandra-Ruf“, sprich die Prognose fürs Jahr (s. zuletzt hier). Könnte ich auch dieses Jahr wieder machen, denn die ZInsO hat zuverlässig wie immer meine Prognosen veröffentlicht. Und das Ergebnis lässt sich in meinen Augen durchaus sehen. In dieser Prognose, die den Informationsstand vom 24. Januar 2020 abbildet, hatte ich allerdings noch nonchalant darauf hingewiesen, dass „quasi als „Joker“ in 2020 die aktuelle Corona-Pandemie für eine wesentliche Verschlechterung des Basisszenarios sorgen könnte.“ (s. ZInsO 2020, 441, 464). Nun ja, wir wissen mittlerweile aus einschlägigen Filmen, wie unberechenbar der Joker sein kann. So unberechenbar, dass ich nun schon Mitte März meine Jahresprognose für 2020 revidieren darf.
„„2020 – Cassandras Blick in die Glaskugel“ – in Zeiten der Corona“ weiterlesenMorning Briefing 17. März 2020 – Rundfunkgebühren // Abgeordneten-Diäten // Porto
Angesichts der dynamischen Entwicklung (s. auch hier) der Infektionen mit 7.272 Infizierten / 17 Toten in Deutschland ist die „alternativlos“-Kanzlerin wieder zurückgekehrt (hier). Während Frau von der Leyen noch am Donnerstag vergangener Woche den einseitigen Einreisestopp, den die USA gegenüber Europa verhängt hatte, hart kritisierte (hier), plant sie seit gestern selber – wohl ziemlich einseitig – einen Einreisestopp nach Europa (hier).
„Morning Briefing 17. März 2020 – Rundfunkgebühren // Abgeordneten-Diäten // Porto“ weiterlesenThe German economy in February 2020 – when TSHTF!
So, although with a view to the ongoing meltdown in the global economy it might seem a little odd to look at last months figures, this makes sense – if only to ascertain the status before TSHTF. Since, even before the virus really hit, the German economy remained in a rather fragile state, as the January monthly showed (here). But, hey, let’s look into the German economy in some more detail:
„The German economy in February 2020 – when TSHTF!“ weiterlesenCoronavirus – kein schwarzer Schwan!
Um bereits jetzt die beliebte Flucht in den berühmt-berüchtigten und nicht vorhersehbaren „schwarzen Schwan“ per se auszuschließen und um gleichzeitig Grundlagen für die Szenarioplanung in Unternehmen zu liefern, nachfolgend mal die mir bekannten Simulationen, Übungen und Szenarioplanungen zum Thema „Pandemie“:
„Coronavirus – kein schwarzer Schwan!“ weiterlesenMorning Briefing – 16. März 2020 – Cyber // Blackout // Äußere Sicherheit
Guten Morgen,
So, angesichts der nun auch in Deutschland steigenden Fallzahlen (Stand 08:30 Uhr: 5.813 Infizierte / 13 Tote) greift die Politik durch und „zündet“ eine die Wirtschaft stützende Bazooka (hier), schließt die Grenzen zum Ausland (hier) und Schulen (hier) und verbietet alles Mögliche (hier). Die Dynamik der Lageeentwicklung (das „P“-Wort will ich mal nicht in den Mund nehmen), erkennt man unschwer daran, dass am Dienstag letzter Woche noch ernsthaft darüber diskutiert wurde, das Fußballspiel Union vs. Bayern vor vollen Rängen zu zeigen (hier) und (bis auf die „Bazooka“) alle vorgenannten Entscheidungen erst über das jetzt hinter uns liegende Wochenende getroffen wurden. Die Frage ist, auf welcher Grundlage und mit welcher Überlegtheit diese Entscheidungen getroffen wurden, bzw. welchen Einfluss die Infizierung einiger Mitglieder der politischen Klasse mit dem Virus (hier) auf diese Entscheidungen hatte.
„Morning Briefing – 16. März 2020 – Cyber // Blackout // Äußere Sicherheit“ weiterlesenCoronavirus – Zügige „Durchseuchung“ oder Überlastung des Gesundheitssystems?
In einem vorherigen Post zu Corona hatte ich das Dilemma der Politiker dargestellt, wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung angesichts der Pandemie geht (hier). Aber die politischen Entscheidungsträger stehen vor einem weiteren Dilemma, diesmal medizinischer Art:
„Coronavirus – Zügige „Durchseuchung“ oder Überlastung des Gesundheitssystems?“ weiterlesenCoronavirus – Tests als Nadelöhr
Für die (politischen) Entscheidungen wäre ein aktuelles und einigermaßen korrektes Lagebild durchaus wünschenswert, um es vorsichtig auszudrücken. Bei der aktuellen Corona-Pandemie wird das Lagebild vorrangig durch die Zahl der Neu-Infizierten und Toten bestimmt. Diese Bestimmung erfolgt über Tests. Ergo, um mal DIE WELT zu zitieren: „Wichtig für das Lagebild: Möglichst viel testen„. Nur so kann man Fehlentscheidungen vermeiden. Wie sieht es aber mit den Testmöglichkeiten, vor allen Dingen in Deutschland, als Basis aller Entscheidungen aus?
„Coronavirus – Tests als Nadelöhr“ weiterlesenMorning Briefing 13. März 2020 – Sparkassen // Insolvenzantragspflichten // Zombies
Was war das denn gestern? Die EZB-Chefin verkündet ein Rettungspaket (hier und hier) und der DAX erleidet den zweithöchsten Verlust seiner Gesichte (-12,24% (!) hier); die Fed verkündet „QE to infinity“ (hier) – und der Dow Jones crasht um ebenfalls rekordverdächtige nahezu 10% (hier). Und: Warum ist denn niemand auf die Idee gekommen, mal den Handel nicht nur zeitweise (wie in den USA geschehen) auszusetzen, wie bei anderen Crashs? Entweder wurden die ganzen „Masters of the Universe“ von den Ereignissen überrollt oder Ihnen kommt die Ausrede „Corona“ für einen Markt-Reset ganz gelegen. Beides allerdings keine Begründungen, die mir Vertrauen einflößen.
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