In eigener Sache: „2022 – Cassandras Blick in die Glaskugel“

You never cure structural deficits,
the system corrects
itself by collapsing“

Nassim Nicholas Taleb

Nunmehr zum fünften Mal (s. zu den Jahren 2020 / 2021 hier und hier) durfte ich meine Jahresprognose für das laufende Jahr in der ZInsO veröffentlichen, dem Verlag und den Schriftleitern sei es gedankt. Denn die (Lese-)Kost dürfte manchem Leser sowohl von der Länge, als auch von den konkreten Prognosen her ziemlich schwer im Magen liegen.

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The German economy in February 2022 – like Wile E. Coyote?

Although the case-numbers of people infected with corona were actually increasing in February (cf. here), this issue was put on a backburner even before Russian troups actually started their attack against the Ukraine on 24 February 2022. Hence, even if it was clear that there would be no „freedom day“ as such, even Germany was opening up again. But then, Russia shocked the world. The consequences for the German economy are still not clear. So, hey, let’s take a look at the immediate pre-war status of the German economy:

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Bundesregierung – 100 Tage und jetzt geht es erst so richtig los….

Auch wenn ich meinen Blog derzeit nur auf Sparflamme und eher als Kriegstagebuch betreibe (Erläuterung dazu hier), so will ich gleichwohl, wie im MB vom 8. Dezember 2021 versprochen (hier), nachfolgend auch (m)eine Bilanz der ersten 100 Tage der amtierenden Ampel ziehen und schauen, wie es weitergehen könnte: 

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Fog of War – Tag 26

Am Wochenende habe ich erst mal die Silenskyj- Serie „Diener des Volkes“ auf Arte (hier) gebinged und mir zusammen mit meiner Familie die Dokumentation („Klitschko„) als Spendenvorstellung im Kino angesehen (Danke, Schatzi). Beides sehr zu empfehlen, um mal die Ukraine und Menschen in der Ukraine vor dem Krieg kennen zu lernen.

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Fog of War – Tag 23

Vielen Dank für die freundlichen Reaktionen zu meinem Auftakt-Post gestern. Ich werde mir Mühe geben, die damit gesetzte Latte nicht gleich wieder zu reißen. Aus Versehen habe ich heute dann gleich einen „Long Read-Freitach“ (zuletzt hier, auch schon militärisch geprägt, in weiser Voraussicht) verfasst:

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Fog of War – Tag 22

Meinen Wirtschaftsblog habe ich am 25. Februar, also einen Tag nach dem Beginn des rechtswidrigen Angriffs Russlands (RUS) auf die Ukraine (UKR; s. zur Chronologie hier, auf Eis gelegt (hier)). Denn ich war und bin bis heute sprachlos über die insbesondere deutsche Ignoranz, Arroganz und komplette Unfähigkeit, angesichts der sich abzeichnenden Entwicklungen (nicht nur) in UKR, besonnen, angemessen und barmherzig (!) zu reagieren. Mit diesem Tag habe ich aber nicht aufgehört, Informationen zu verarbeiten – allerdings nur unter dem Stichwort „Sicherheitslage“ (s. dazu schon bei mir hier). Schon damit ich mich nicht im „Fog of War“ verirre, habe ich gestern wieder begonnen, Alex mit meinen Erkenntnissen zu „fluten“ – wie schon vor Beginn des „Morning Briefings“ im Jahre 2017. Bevor ich ihn damit nerve, kann ich meine Erkenntnisse dann auch gleich mit meinem üblichen Leserkreis teilen und nebenbei mein Kriegstagebuch führen. Wer weiß, wozu es gut ist.

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25. Februar 2022 – ich bin sprachlos

Alles, was man in dieser Zeit
für seinen Charakter tun kann, ist,
zu dokumentieren, dass man

nicht zur Zeit gehört.“
Johann Gottfried Seume

Heute ist Freitach, eigentlich also der Tag für gute Nachrichten, Lesevorschläge oder die Vorstellung von Grenzgängern. Heute nicht. Vielleicht auch nie wieder. In dieser Woche ist etwas in mir zumindest verstummt, ich hoffe, nicht gestorben. Ich bin sprachlos.

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Morning Briefing – 24. Februar 2022 – Journalismus – Harmlos – für die Regierung

Guten Morgen,

Jetzt ist Krieg (hier). Selbst, als ich diesen am Montag (erneut) vorhergesagt habe (hier), lief in Deutschland immer noch „business as usual“. Noch am Sonntag hatte (die von mir ansonsten sehr geschätzte) Frau Wagenknecht ihre strategische Inkompetenz unter Beweis gestellt, als sie in einer Talkshow noch Herrn Putin in Schutz nahm (hier). Aber dieser Extremfall sollte nicht verdecken, dass der Rest des politischen Berlins und große Teile des deutschen Journalismus (mit Ausnahme der Springer-Presse!) bei der Analyse, Bewertung und dem Ziehen von Konsequenzen aus der sich OFFENSICHTLICH zuspitzenden Krise KOMPLETT versagt haben.

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