Lockdown 2.0

[dieser Post erschien zunächst als Morning Briefing am 29.10.2020]

So, jetzt ist es soweit – die „2. Welle“ führt zum „Lockdown light“. Von Montag bis „Ende November“ (so genau der Wortlaut des unten veröffentlichten „Beschlusses der Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder“) stehen uns allen wieder eine Vielzahl von Restriktionen bevor. Aus aktuellen Gründen deswegen also mal Corona Special zum Frühstück (und ich lasse das mal bei den Hintergrundartikeln stehen):

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Morning Briefing – 3. Juni 2019 – Wirtschaft UK // British Steel // Audit

Guten Morgen,

Da spannt man mal über ein verlängertes Wochenende an der Nordsee aus – und schon ist die Hölle los: Während Kloppo nach sechs Niederlagen endlich am Ziel seiner Träume – also CL-Gewinner – ist (hier – der Typ hat SECHS Mal verloren und ist nach dem ERSTEN Gewinn dann so geerdet, es ist unfassbar), hat Frau Nahles mit einer kurzen Rücktrittsrede (hier der Wortlaut) mal kurz ein (eigentlich erwartbares) politisches Erdbeben in Deutschland ausgelöst (hier). Frau Merkels Reaktion darauf – Durchhalteparolen (hier). Als geradezu prophetisch erweist sich dabei die Abrechnung des ex-Bild-Chefredakteurs Tiedje in der NZZ (hier), den ich schon in einem auch eher philosophischen Morning Briefing am 24. Mai gebracht hatte (hier). Merkel-Dämmerung?

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Morning Briefing – 18. Dezember 2018 – Merkel // Deutsche Bahn // Deutsche Bank

IMG_5632 (2)(Quelle: Schatzi)

Guten Morgen,

Der Dow Jones fiel gestern auf den tiefsten Stand seit Anfang April (hier), der Nikkei hat heute Morgen auch gleich wieder 1,8% verloren (hier) und auch der Shanghai Composite hält sich nur knapp über Null (hier). Bei noch vier Handelstagen bis Weihnachten stellt sich damit weniger die Frage nach einer Jahresendrally, eher schon, ob der DAX noch in einen Bärenmarkt eintritt, denn im Dezember hat der Dax bereits 5% verloren und seit Jahresanfang nach Berechnung des Handelsblatt 16% (hier). Ich würde allerdings denken, dass der DAX seit seinem Höchststand von 13.559 Punkten am 22. Januar 2018 bereits 20,55% bis zum gestrigen Stand von 10.772 Punkten verloren hat (Chart zum Nachverfolgen hier) – und damit ins „Bärenterritorium“ gefallen ist. Ein gutes Omen fürs nächste Jahr sieht jedenfalls anders aus.  „Morning Briefing – 18. Dezember 2018 – Merkel // Deutsche Bahn // Deutsche Bank“ weiterlesen