Morning Briefing – 16. August 2021 – VWL – welcher Doktrin folgt Deutschland eigentlich?

Guten Morgen,

Auslöser zu meinem Post zu „Grenzgängern der Wirtschaftswissenschaften“ zum letzten Wochenende (hier) war eigentlich der unten folgende Artikel von Herrn Fratzscher, dem ich zunächst eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirtschaftspolitik unter Kanzlerin Merkel unterstellte. Im Nachhinein stellte sich dann für mich die Frage, welcher „Doktrin“ denn eigentlich die Wirtschaftspolitik Deutschlands folgt. Klar, werden Sie sagen, der „Sozialen Marktwirtschaft„, wie sie von theoretischen Vorreitern, wie Wilhelm Röpke, begründet wurde. Und wahrscheinlich glauben Sie auch noch an das das sog. „magische Viereck“ nach Art. 109 Abs. 2 GG. Eigentlich ja auch nicht schlecht, aber die Volkswirtschaftslehre selber weiß gerade gar nicht so genau, was ihre Grundlagen sind (s. zuletzt bei mir hier) und dementsprechend gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten, die sich gut an den sie vertretenden Personen festmachen lassen, wie die nachfolgende Übersicht zeigt:

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Morning Briefing – 2. März 2021 – Wirtschaftliche Entwicklung = ideologischer Wettlauf?

Guten Morgen,

Heute, quasi aus Versehen, schon mal ein Big Read mit einigen Anregungen zum Nachdenken über den Wettlauf der Konzepte, Systeme und Dogmen, die angeblich das Wirtschaftswachstum anregen:

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Morning Briefing – 2. August 2019 – Huntington // Dahrendorf // Popper

Guten Morgen, 

Noch 90 Tage und der Rest von heute– bis zum (hard?) Brexit. Und die Optionen für Herrn Johnson (hier) werden nicht mehr, schon weil seine parlamentarische Mehrheit schrumpft (hier). Das wird auf jeden Fall ein interessantes Viertel Jahr – an dessen Ende die Demission von Herrn Johnson stehen könnte. 

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Das Scheitern der konventionellen Wirtschaftswissenschaften und die Verhaltensökonomie

Auch im Hinblick auf das Versagen der Volkswirtschaftslehre bei der Voraussage, Vermeidung oder zumindest Bekämpfung der letzten Finanzkrise läuft die Diskussion über die Ausgestaltung des VWL-Studiengangs. Auf FAZ und FAZIT erschienen dazu in letzter Zeit einige interessante Artikel (hier, hier und hier).

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Neo-Liberalismus – Was kommt danach?

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Während einer meiner letzten Vorlesungen hielt mir ein Student die „10 Regeln der VWL nach Mankiw“ vor. Nachdem ich diese „Regeln“ gelesen hatte (Kostprobe: „5. Durch Handel kann es jedem besser gehen“), war mein Rest-Glaube an die Volkswirtschaftslehre doch arg erschüttert. „Neo-Liberalismus – Was kommt danach?“ weiterlesen

S- und K-Kurven

Neulich hatte ich schon am Beispiel der Automobilindustrie die sog. „Innovations-S-Kurve“ diskutiert.

Aber auch andere Branchen scheinen – wesentlich schneller im Lebenszyklus – bereits am Ende des Forscherlateins angekommen zu sein. So geht Wolfstreet davon aus, dass auch Apple schon das Ende der S-Kurve erreicht hat. „S- und K-Kurven“ weiterlesen

Das Kind hat einen Namen: Crack-up Boom

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Heute übersandte mir einer meiner Geschäftspartner den Link zu einem Artikel, der mir dann doch leicht den Start in den Tag verdarb. Beim Lesen der Überschrift dachte ich zunächst, besagter Geschäftspartner wäre mangels Restrukturierungsmandate im Drogenhandel gelandet.

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Die Lösung: VEREINFACHUNG

Einer mein Leitsprüche ist: „Im Krieg funktioniert nur das Einfache – und es ist Krieg!“ Und Bücher, wie Simplify your Life haben seinerzeit eingeschlagen, wie ein Bombe (um mal im kriegerischen Bild zu bleiben). In  der IT ist einer der Leitsätze für Programmierer, das Programm zu vereinfachen, nachdem sie es ans Laufen gebracht haben. Dabei bedienen sich Programmierer dreier Prinzipien – DRY, KISS, YAGNI. Warum wendet man diese Prinzipien nicht auf die (gewollte?) Komplexitität der Welt an?

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