Morning Briefing 15. Oktober 2018 – KW 42 // Fed // EZB

IMG_5632 (2)(Quelle: Schatzi) 

Guten Morgen,

Deutschland verliert im Fußball neuerdings (wieder) gegen Holland (hier) und Bayern hat keine CSU-Mehrheit mehr (hier), da ist es doch schön zu wissen, dass die Deutschen wenigstens weiterhin den Ironman auf Hawaii dominieren! Herzlichen Glückwunsch an Patrick Lange für seine fantastische Leistung (unter acht Stunden!), aber auch an Hiromu Inada, der mit über 85 Jahren (!) den Ironman finishte (super Bericht hier).

Bei der Bayernwahl hat es die CSU nicht über 40% geschafft (was mich angesichts der vor einem Monat noch 45% unentschlossenen Wähler nicht gewundert hätte (s. hier), ist aber auch nicht auf 33% abgestürzt, wie uns noch letzte Woche erzählt wurde (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-10/landtagswahl-bayern-csu-umfrage). Die SPD hat sich erst mal halbiert und die AfD hat sich nicht so gesteigert, wie befürchtet. Die Regierungsbildung wird jedenfalls „interessant“ werden.

Dann die Frage der Woche: Wo geht es hin mit den Börsen? Wieder rauf oder weiter runter? Aber auch sonst könnte es rund gehen:

KW 42: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/europas-probleme-auf-den-letzten-druecker-kolumne-a-1233100.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-eu-staaten-fordern-vorbereitung-auf-austritt-ohne-ausscheidungsvertrag-a-1233221.html

Henrik Müller legt den Protagonisten für die nächste Woche ein weiteres „Durchwursteln“ nahe – was aber scheinbar schon beim „nicht ganz so harten“ Brexit am Sonntag Abend gescheitert ist. Na, dann sind wir mal auf das Spiel in Italien gespannt….

Fed: https://www.zerohedge.com/news/2018-10-12/has-it-finally-arrived

Auch wenn es oberflächlich um die Frage geht, ob jetzt „The Big One“ tatsächlich vor der Tür steht (Spoiler: der Autor weiß es auch nicht), so ist es doch eher eine Abrechnung mit der Fed, die mit den Zinserhöhungen angeblich Risiken minimieren will. Man kann den Frust des Autors förmlich greifen…

EZB: https://wolfstreet.com/2018/10/12/ecb-vice-chair-issues-bubble-risk-warning-says-b-word-3-times-after-ecb-caused-most-absurd-bond-bubble-ever/

Ach ja, jetzt fällt der EZB ein, dass man ja mal vor Blasenbildungen warnen könnte…

Bezeichnend ist, dass sowohl die Fed als auch die EZB sich nun – nach Jahren der Liquiditätsschwemme – als Risikominimierer und -warner gerieren. Alleine dieser Schwenk in der Rhetorik könnte für einen baldigen Crash sprechen. Wir werden es erleben…

Historisch: 2008: Der Aktienindex Dow Jones rutscht um 7,87 Prozent ab, den bis dahin stärksten Kurseinbruch nach dem Schwarzen Montag im Jahr 1987 (https://de.wikipedia.org/wiki/15._Oktober)

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag – und insbesondere in diese (vielleicht entscheidende) Woche!

Viele Grüsse,

-tz

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