Morning Briefing – 17. September 2018 – Populismus // Geld // Target 2

IMG_5632 (2)(Quelle: Schatzi)

Guten Morgen,

Berlin war gestern zumindest, was den Marathon angeht, mal wieder der Nabel der Welt: In der Fabelzeit von 2:01:39 pulverisierte der Kenianer Eliud Kipchoge den bislang bestehenden Weltrekord (hier). Echt Wahnsinn!

Währenddessen saufen Teile der Ostküste der USA im wahrsten Sinne des Wortes ab – dank Florence (hier), aber auch in Südostasien wütet ein Wirbelsturm – „Mangkhut“ (hier). Und dabei beginnt die Sturmsaison in der Region gerade erst… 

Heute mal ein bunter Blumenstrauß von Artikeln eher mit Hintergrundinformationen:

Populismus: //legonomics.de/2018/09/16/populismus-wirtschaft-und-medien/

In einem sehr lesenswerten Artikel (diesmal fürs Manager Magazin) erklärt Henrik Müller die Gründe für den wiederholten wirtschaftlichen Absturz Argentiniens vor allen Dingen mit einer Art „Populismus-Schleife“, in der sich das Land seit Mitte der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts befinde (hier). Ich habe mich dem Thema dann gleich mal in einem eigenen Post gewidmet.

Geld: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/immanuel-kants-erkenntnisse-ueber-geld-sind-aktueller-denn-je-15767076.html (Danke, Matthias)

Auch im Hinblick auf den nachfolgenden Snippet zu Target 2 mal ein eher philosophischer Ansatz. Könnte aber auch daher kommen, dass ich übers Wochenende in Vorbereitung auf eine öffentliche Lesung von Nassim Nicholas Taleb, sein Buch, „Skin in the Game“ „durchgearbeitet“ („Lesen“ kann man das nicht mehr nennen) habe.

Target 2: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/target-2-polemik-ohne-aufklaerungswert/

Daniel Stelter kommentiert einen sehr polemischen Kommentar der Nachdenkseiten dazu. Gut. Wer noch mehr Verwirrung will, kämpft sich dann durch die Foristenmeinungen unter dem Artikel. Ich habe keine Ahnung, wie es wirklich ist, aber halt die Befürchtung, dass wir demnächst die praktischen Konsequenzen von Target-Salden zu spüren bekommen. Hoffen wir also, dass alle die Recht behalten, die meinen, daraus würden sich KEINE Haftungsrisiken ableiten….

Historisch: 2008: Als Folge der herrschenden Panik im Zuge der Finanzkrise steigt der Goldpreis im New Yorker Handel steil von 784 auf 863 US-Dollar pro Unze an, während es weltweit zu weiteren massiven Einbrüchen an den Börsen kommt obwohl sich die Notenbanken weltweit um eine Eindämmung der Krise bemühen. So hat in der Nacht zuvor die US-amerikanische Fed dem vor wenigen Monaten noch weltgrößten Versicherungskonzern American International Group ein Darlehen von 85 Milliarden Dollar gewährt und ihn im Gegenzug zu 79,9 Prozent übernommen und damit quasi verstaatlicht, um ihn vor der Insolvenz zu retten (aus: https://de.wikipedia.org/wiki/17._September)

Ich wünsche einen guten Start in den heutigen Tag und in die Arbeitswoche!

Viele Grüsse,

-tz

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