Morning Briefing – 12. Juni 2018 – UK Special

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Guten Morgen,

Wir Männer sind doch echt einfach gestrickt: Kaum wirft einer einen Ball auf einen grünen Rasen, verwandeln wir uns in Bundestrainer oder Schiedsrichter (am Besten beides). Passend dazu wurde ich in den letzten Tagen gleich zwei Mal (von Männern natürlich) darauf angesprochen, was ich denn von den Pfiffen gegen Özil und Gündogan  halten würde. Ich hatte mir die fraglichen Spiele nicht angeschaut – hatte also keine Meinung.

Waren die Pfiffe einfach „nur“ rassistisch, wie SPON meint (hier) oder steckt mehr dahinter? Ich weiß es nicht – aber ich denke, falls die deutsche Mannschaft früh (das heißt, vor dem Halbfinale!) ausscheidet, wird dieser Umstand als einer der „spielentscheidenden“ angeführt werden. Übrigens: Gündogan, Özil und Löw haben den gleichen Berater, wenn man dem Focus Glauben schenken darf (hier). So, das zu dieser Fußball-WM… 

So, heute mal ein UK-Special (ja, ja ich weiß, Wembley und so….). Ich wollte es nicht „Brexit-Special“ nennen, weil die Themen an sich vielleicht auch ohne Brexit hochgekommen wären – aber jetzt ist natürlich an allem der Brexit schuld….

UK-Wirtschaft: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur-britische-wirtschaft-mit-schlechten-nachrichten-15634044.html

https://www.reuters.com/article/uk-britain-economy-kpmg/uk-chief-executives-become-more-downbeat-about-growth-kpmg-idUKKCN1IM2I2

https://www.welt.de/wirtschaft/article177294656/Brexit-Verzweifelte-britische-Wirtschaft-warnt-vor-totalem-Brexit-Chaos.html

Nachdem die Stimmung der britischen Manager schon gegen Ende Mai gefallen war, bestätigen jetzt statistische Erhebungen über abfallende Produktion in Großbritannien, dass die Situation nicht besser ist, als die Stimmung.

Carillion: http://www.cityam.com/287099/carillion-collapse-leaves-taxpayer-hook-nearly-gbp150m

Wie war das? „Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren“? Die Briten sind darin Vollprofis – und ich bin mir sicher, in einem Jahr spricht niemand mehr über die Erkenntnisse aus diesem Fall.

London: http://www.spiegel.de/plus/london-gescheiterte-wohnungspolitik-droht-die-stadt-zu-zerreissen-a-00000000-0002-0001-0000-000157769193 (leider hinter Paywall, deswegen durfte ich mir dann gestern erst mal den Spiegel kaufen. Der Artikel ist aber wirklich SEHR lohnenswert!)

Ich beobachte und kommentiere den Londoner Immobilienmarkt schon seit längerem (s. hier), da offensichtlich London und gerade sein Immobilienmarkt Ziel zwielichtiger „Geschäftsleute“ ist. Auch sollte einem Berliner Bürgermeister die Londoner Entwicklung zu denken geben – in meinen Augen ist Berlin auf dem besten Wege dahin, in weniger als zwanzig Jahren genau dasselbe Stadt einer toten Stadt zu werden.

Historisch: 1933: In London beginnt eine internationale Konferenz, die nach Wegen aus der anhaltenden Weltwirtschaftskrise sucht (aus: https://de.wikipedia.org/wiki/12._Juni)

Wie immer wünsche ich einen guten Start in den Tag!

Viele Grüsse,

-tz

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