Morning Briefing – 20. November 2017 – DAX-Ausblick // Kapitalismus // Vermögensverteilung

Morning

Guten Morgen,

Das war es dann mit Jamaika,  in der Nacht hat die FDP die Reißleine gezogen. Angesichts des (scheinbar an die Presse durchgestochenen) Diskussionspapiers zum der Stand der Verhandlungen  am Freitag / Samstag aber eigentlich nicht so verwunderlich.  

Dieser Abbruch der Sondierungsgespräche wird sich kurzfristig auch in den Börsen niederschlagen. Aber auch langfristig werden sich die Politiker wieder vermehrt mit den Grundlagen des Kapitalismus und der Vermögensverteilung beschäftigen müssen, wie die nachfolgenden Blöcke zeigen:

DAX-Ausblickhttp://www.teleboerse.de/private_finanzen/Fuenf-Gruende-warum-die-Dax-Rally-weitergeht-article20139947.html

Nachdem der DAX auch mit Verlusten aus der letzten Woche gegangen ist, hätte man ja am Ende der Jahresabschlussrally zweifeln können. Der Artikel erläutert eigentlich ganz gut, warum es trotzdem hätte weitergehen können – aber angesichts des Scheiterns der Jamaika-Verhandlungen dürfte es nunmehr zumindest kurzfristig bergab gehen. Aber: „Politische Börsen haben kurze Beine“, wie ein Kommentator heute meinte. Sprich, wir werden uns auch in diesem Zustand der Unregiertheit (hat da jemand „Unaufgeregtheit“ gelesen? ;-))) einrichten. Und dann steigen die Börsen auch wieder…

Kapitalismushttp://www.wiwo.de/politik/europa/knauss-kontert-die-wankende-wachstumswirtschaft/20600752.html

Wenn eine Zeitung, wie die Wirtschaftswoche so einen Artikel rauslässt, dann gibt einem das zu denken.

Vermögensverteilunghttps://www.theguardian.com/inequality/2017/nov/14/worlds-richest-wealth-credit-suisse

Nach dieser Statistik gehören den reichsten 1% der Menschheit mehr als die Hälfte des weltweiten Vermögens. Auch wenn der alte Spruch gilt, „Glaube niemals einer Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“, dürfte die Auftraggeberin der Studie, die Credit Suisse, nicht gerade im Verdacht des Klassenkampfes stehen – somit die Studie vielleichts eher noch zu positiv zu sein…

Bedenkt man, dass als eine der Ursachen der Weltwirtschaftskrise von 1929 eine extreme Ungleichverteilung der Einkommen und Vermögen identifiziert wurde, dann sollte diese Statistik als Warnung dienen.

Etwas anders sieht das das iwd in Bezug auf Deutschland: https://www.iwd.de/dossiers/dossier-arm-und-reich/?pk_campaign=Newsletter&pk_kwd=iwd-Dossier_ArmundReich

Nun ja, glaube keiner Statistik….

Historisch: 1985Microsoft veröffentlicht die erste Version des Betriebssystems Windows (aus https://de.wikipedia.org/wiki/20._November)

Ich wünsche wie immer einen guten Start in den Tag!

Viele Grüsse,

-tz

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