China – im Banne des Kongresses

By: Will Clayton
Bild: Will Clayton

China ist Projektionsfläche für riesige Hoffnungen (größter Absatzmarkt der Welt) wie auch riesiger Ängste (Auslöser der nächsten Finanzkrise). Ich selber war noch nie dort, rede also wie der Blinde von der Farbe (zuletzt hier). Darum habe ich mich vor einigen Tagen mal mit einem deutschen Ex-Pat, der seit Jahren in China lebt, über seine Ansichten unterhalten. „China – im Banne des Kongresses“ weiterlesen

Blackout – Schreckgespenst oder reales Risiko?

photo: Lukasz Kryger

Unter diesem – nicht gerade positivistischen – Motto stand eine Veranstaltung der Berliner Wirtschaftsgespräche, an der ich heute Morgen teilnehmen durfte. Als Redner hatten die Organisatoren Herrn Wolfgang Neldner, seines Zeichens Geschäftsführer des Berliner landeseigenen Betriebes „Berlin Energie“ gewinnen können. „Blackout – Schreckgespenst oder reales Risiko?“ weiterlesen

Rezension: „Warnings: Finding Cassandras to Stop Catastrophes“

Bücher

Das Buch „Warnings“ der ehemaligen Sicherheitsberater der US-Regierung, Richard A. Clarke und R.P. Eddy, wurde mir von einem treuen Leser dieses Blogs empfohlen. Danke, Herr C.! Es erwies sich als so fesselnd, dass ich es an einem Wochende durchgelesen habe – eine klare Lesempfehlung! „Rezension: „Warnings: Finding Cassandras to Stop Catastrophes““ weiterlesen

Unübersichtlichkeit – the „new normal“ oder Ruhe vor dem Sturm?

By: netwalkerz_net
By: netwalkerz_net

Die Wirtschaftslage ist derzeit eher unübersichtlich, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Dementsprechend lassen auch die Leit-Medien eine richtungsweisende Kommentierung vermissen und es scheint, als ob sie eher Artikel für alle möglichen Meinungen in ihren Archiven sammeln wollen, um „nachher“ (wann immer das ist) behaupten zu können, sie hätten es ja schon immer gesagt (was auch immer es dann ist). „Unübersichtlichkeit – the „new normal“ oder Ruhe vor dem Sturm?“ weiterlesen

Hurra! Die Leitmedien werden (wieder) besser!

Zeitung

Man mag ja über Trump durchaus geteilter Meinung sein – aber der Medienlandschaft scheint er gut zu tun.

Die Medien scheinen nach dem lecken der selbst zugefügten Verletzungen mittlerweile so langsam wieder zu Ihrer Rolle als kritischer Kommentator der Politik nachzukommen: So konnte ich kürzlich im Handelsblatt einen schon fast genial zu nennenden Kommentar von Dominik Meier über „politische Naivität in Zeiten des Populismus“ lesen und auch The Telegraph überrascht mit einer großen Prise Realitätssinn, was die Lebensfähigkeit des Euro angeht. Die Welt feiert denn auch schon die „Wiedergeburt der freiheitlichen Presse„. Naja, man wird sehen, ob das nicht etwas zu frühe Freude ist, aber immerhin.

Und auch auf diesem Kanal: Brexit

„Es kommt nicht darauf an,
die Zukunft vorauszusagen,
sondern darauf, auf die Zukunft
vorbereitet zu sein.“
(Perikles, 495-429 v.Chr.)

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, dass ich an dieser Stelle nichts zum Brexit sagen würde – zumal ich in meiner Kurzfristschätzung völlig daneben lag. Ich bin nämlich am Donnerstag Abend entspannt und in der sicheren Erwartung ins Bett gegangen, dass der Volksentscheid scheitern würde (da hätte ich mal lieber meine eigene Prognose aus dem Februar noch mal lesen sollen). Am Freitag Morgen rieb ich mir dann ob der Schlagzeilen die noch müden Augen, „Und auch auf diesem Kanal: Brexit“ weiterlesen

„Wutjournalisten“ contra „Wutbürger“ – ob das was bringt?

Zeitung BR

Seit neuestem scheint der Kampf zwischen den Medien und dem Teil der Bevölkerung, den man für den oder die „Wutbürger“ hält, voll entbrannt zu sein. So versuchte sich neulich die Journalistin Susanne Gaschke in einer eher simplen Erklärung des Phänomens der Wutbürger: „„Wutjournalisten“ contra „Wutbürger“ – ob das was bringt?“ weiterlesen