Aus „auto loans“ wird „Carmageddon“

Auto2-1

Die Negativ-Schlagzeilen aus der US-Automobilbranche mehren sich. Auch ich habe in letzter Zeit schon häufiger darüber berichtet und selbst in das für seine Schnelligkeit nicht gerade bekannte Handelsblatt hat es diese Krise zwischenzeitlich geschafft. Und es geht weiter: So wurde von Ford vor einigen Tagen in den Markt gestreut, dass das Unternehmen 10% seiner Arbeitnehmer weltweit abbauen wird (Zerohedge, Wolfstreet).

Dann sind die drei wichtigsten Automärkte (China, Westeuropa und die USA), die zusammen 70% des Absatzmarktes ausmachen, im Vorjahresvergleich das erste Mal seit 2009 zeitgleich eingebrochen. Parallel dazu ist in den USA denn auch der entsprechende Index für Oldtimer – die in den letzten Jahren ja auch ungeahnte Preissteigerungen erfahren hatten – na, was wohl? – eben, eingebrochen.

Möglicherweise liegt der Einbruch gerade in den USA darin begründet, dass die Verbraucher „maxed-out“ sind, wie man so schön sagt, also keine neuen Schulden für tolle neue Autos aufnehmen können: So vermeldete die NY-Times nämlich soeben, dass die US-Privathaushalte einen neuen Schuldenhöchststand erreicht hätten – der sogar den „Peak“ aus 2008 überschreitet.

Vielleicht ist es also gar nicht der Trump-Effekt, der sich gestern an den Börsen verflüchtigte (Dow Jones: -1,78%!), sondern es reift die Erkenntnis, dass der „Grenznutzen der Verschuldung“ erreicht ist.

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